Dienstag, 13.11.2007 13:22

BSG-Team bleibt souverän und schlägt Karlsruhe deutlich mit 80:60

Die Herren der BSG Ludwigsburg blieben auch am 7. Spieltag der 2. Regionalliga Südwest-Süd ungeschlagen und stehen nach dem souveränen Heimsieg gegen den SSC Karlsruhe am Samstag weiterhin mit einer perfekten Bilanz alleine an der Tabellenspitze.

Wie schon so häufig in dieser Saison verschlief die junge Truppe von Coach Ross Jorgusen auch gegen Karlsruhe den Start in die Partie und ließ die Gäste in den Anfangsminuten durch Ben Rudolph zu leichten Punkten kommen. Neben den Nachlässigkeiten in der Verteidigung hatte die BSG im Angriff Probleme gegen die Zone der Badener und verlegte sich in dieser Phase zu sehr auf Würfe von außen. Da die Gäste allerdings kaum Kapital schlagen konnten aus den Fehlern der Barockstädtern, war der Spielstand nach fünf Minuten beim 8:8 ausgeglichen. Nach zwei Freiwürfen von Tim Koch konnte sich die BSG erstmals etwas absetzen und als dann Aufbauspieler Jordan Buller, der mit fünf Fehlwürfen in die Partie startete, anfing von der Dreierlinie erfolgreich zu sein wurde der Vorsprung auf 22:14 ausgebaut. Buller war es der mit seinem dritten erfolgreichen Dreier für diesen Zwischenstand sorgte. Er erzielte in den ersten zehn Minuten alleine 13 seiner insgesamt 15 Punkte und war so hauptverantwortlich für die 26:18 Führung nach dem ersten Abschnitt.

Im zweiten Viertel musste Buller dann allerdings schnell auf der Bank Platz nehmen, da er sich nach seinem zweiten persönlichen Foul noch ein Technisches einhandelte und von Jorgusen vom Parkett geholt wurde. Doch auch ohne ihren amerikanischen Point Guard konnten die Ludwigsburger den Vorsprung weiter ausbauen und so war es Back-Up Kristoffer Kantschar der mit einem erfolgreichen Dreier beim 41:27 für die höchste Führung in der ersten Halbzeit sorgte. Beim Stand von 43:31 ging es dann in die Kabine.

Den zweiten Durchgang eröffnete Sascha Radetzky, der an diesem Tag mit 11 Punkten und 6 Rebounds sein bislang bestes Saisonspiel ablieferte, mit einem Dreipunktsspiel und als er eine Minute später erneut am Brett erfolgreich war und damit einen 9-1 Run komplettierte, betrug der Vorsprung erstmals zwanzig Zähler (52:32). Tim Koch und Maximilian Gerber bauten diesen Zwischenspurt weiter aus und sorgten beim 59:34 Mitte des dritten Abschnitts für die bis dahin höchste Führung. Damit war die Partie bereits entschieden, so dass Coach Jorgusen es sich leisten konnte seine Leistungsträger zu schonen um der „jungen Garde“ weiter viel Spielpraxis zu geben. Mit einem beruhigenden 67:42 Vorsprung ging es dann in den Schlussabschnitt.

Hier machte die BSG da weiter wo sie aufgehört hatte und die Führung wuchs weiter an. Neben den NBBL-Spielern Darly Ifuly und Jerome Bridgewater, die ihre gute Form der vergangenen Partien erneut bestätigten, war vor allem der bislang selten eingesetzte Stefan Gekeler dafür verantwortlich dass es keinen Bruch im Ludwigsburger Spiel gab und die zweite Fünf so beim 77:47 für die höchste Führung des gesamten Spiels sorgte. In den letzten Minuten ließ die Intensität dann etwas nach und die Karlsruher beendeten die Partie mit einem 13-3 Zwischenspurt um noch einmal etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Am Ende stand ein verdienter und ungefährdeter 80:60 Sieg für die BSG zu Buche. Auch in dieser Partie fiel der Ausfall von Marc Hottmann kaum ins Gewicht und die Barockstädter bewiesen erneut wie ausgeglichen die Mannschaft in dieser Saison aufgestellt ist. Jonas Leidel vertrat Hottmann mit Bravour und zeigte, wie schon die gesamte Saison über, mit einem Double-Double eine starke Leistung.

So spielte die BSG: Buller (15, 4 Assists), Leidel (13, 16 Rebounds), Radetzky (11, 6 Reb.), Ifuly (8, 8 Reb., 5 Stl.), Koch (7, 6 Reb.), Bridgewater (7, 4 Reb.), Kantschar (6, 4 Ast.), von Stackelberg (6), Gekeler (4), Gerber (3), Schmidt (0)

Bei Karlsruhe punkteten Bäuerlein (17, 3 Ast.), Rudolph (13, 6 Reb.) und Nobbe (10, 4 Reb.) zweistellig.