Dienstag, 16.10.2007 11:53

Jungsters kämpfen Balkan Baskets Ulm nieder !

Mit einer unglaublich kämpferischen Leistung konnten die jungen BSG-Ludwigsburg- Stars den Ulmer Gegner bezwingen. Somit konnte am Samstag ein Grundstein für die zukünftigen Spiele gelegt werden. Der Siegeswille, der gegen die Balkan Baskets zur schau gestellt wurde soll konserviert werden und in anderen Spielen abgerufen werden können. Der Sieg ist bezeichnend für den Charakter des Teams und soll prägend für die weitere Spielzeit des TV Neckarweihingens sein.

Am Wochenende waren die jungen Nachwuchstalente wieder an der Reihe. Man trat eine weite Strecke nach Ulm an und musste im Vorfeld schon auf zwei wichtige Leistungsträger verzichten. Mit Flori von Stackelberg und Jost Schmidt vielen verletzungsbedingt zwei wichtige Spieler des TVN aus. In den Vergangenen Spielen waren es genau diese Zwei die, die Jungstars mit kämpferischen Leistungen immer wieder ins Spiel zurückgebracht hatten. Nun waren die Bankspieler an der Reihe für die Verletzten einzuspringen und nahmen sich auch vor mit Kraft und Kampf für die Kammeraden einzuspringen.  

Trotz der vor dem Spiel formulierten Ziele startete man erst zaghaft ins Spiel. Gegen die aggressive Zonenverteidigung der Ulmer tat man sich sehr schwer und konnte keinen wirklichen Spielfluss finden. Immer wieder musste man schwierige Würfe nehmen und konnte auch, nach den genommenen Auszeiten, die ausgemachten Schwachstellen im Lowpost nicht anspielen oder nutzen. Wieder blieb man nach dank der starken Verteidigung im Spiel. Der Gegner jedoch gewann zunehmend an Selbstbewusstsein. Durch verückte Dreierversuche und schnelle Tempogegenstöße zogen sie immer weiter davon.

Das zweite Viertel wurde zunehmend frustrierender für Trainer und Team. Nachdem man es immernoch nicht verstanden hatte die Zone auszuspielen tat man sich schwer sich in die Verteidigung zurück zu kämpfen und musste ein um das andere mal einfache Punkte im Fastbrake hergeben. Dennoch wollte man sich nicht geschlagen geben und zeigte trotz einem 15 Punkte Rückstandes zur Halbzeit genug Charakter um nicht aufgeben zu wollen.

Es konnten in der Halbzeit bestimmte Punkte angesprochen werden, die der Mannschaft helfen sollten wieder ins Spiel zu finden. Wärend des Teamtalks herrschte in der Umkleidekabine ein Brummen das als Zeichen für die folgende Wunderleistung verstanden werden konnte. Die Mannschaft lebte und brannte darauf aus der Kabine zu stürmen und zu zeigen das man keine Niederlage hinnehmen wollte. Was dann folgte war einer der bemerkenswertesten kämpferischen Leistungen die man bei den Balkan Baskets erfahren hatte.

Mit einer unglaublichen Power starteten die jungen BSG-Spieler in die zweite Hälfte. In der Defensive konnten nun die Fastbrakes der Gegner unterbunden werden. Offensiv fand man nun immer besser ins Spiel, der Boden bebte mit den Anfeuerungen von der Bank. Beflügelt von dieser Stimmung konnte man hart zum Korb gehen. Immer wieder konnten sich James Arbinger, Nedim Hadzovic und Andreas Kronhardt zum Korb durchtanken. Mit vier von vier Dreiern sorgte Rouven Weiss dafür, das die Wurfflaute beendet war. Nun viel es auch Felix Schütz und Gylles Horlacher nicht mehr schwer von aus zu treffen und konsequent zum Korb zu ziehen. Aggressiv ging man seinen Schüssen hinterher und konnte ein ums andere mal einen Offensivrebound erkämpfen.

So kämpfte man sich ein ums andere mal heran. Doch auch den Ulmern war anzumerken das Sie sich von einer so jungen Mannschaft nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollten. Sie trafen weiterhin konstant von aussen und konnten immer wieder davon ziehen. Das harte Spiel des TVN passte ihnen jedoch nicht und so musste ihr bester Schütze schon bald mit seinem fünften Faul vom Feld. Obwohl die Ulmer ein ums andere mal die Aufholjagd des TVN vereitelte blieb das junge Team dran. Erst Mitte des letzten Viertels konnte Özgür Kiborugullari, der ein starkes Spiel von der Bank machte, mit einem sensationellen Dreier dafür sorgen das die erste Führung im Spiel erreicht wurde.

In den Schlussminuten spielten die Jungen abgeklärt und waren nicht mehr bereit die Führung herzuschenken. Freiwürfe wurden getroffen und in der Deffensive keine Fauls mehr hergeschenkt. Stück für stück kämpfte man sich davon und konnte dann mit 68:76 das Spiel für sich entscheiden.

Die in Ulm erlangte Leistung schweisst die Mannschaft zusammen. Das Gefühl gemeinsam was erkämpfen zu können bringt das Team vorran. Auf der ganzen Nachhausefahrt konnte sich gefreut werden. Unter "Ludwigsburg" Rufen verliess man siegreich die Ulmer Halle und freut sich nun darauf ähnliche Leistungen am kommenden Wochenende abzurufen.