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BSG-Herren retten sich in die Relegationsrunde

Es war eine ganz knappe Kiste am Samstag im Abstiegsendspiel in Derendingen! Am Ende stand für die Regionalliga Herren der BSG Ludwigsburg zwar eine deutliche 70:81 (37:41) Niederlage zu Buche, diese reichte letztlich jedoch um den Kopf noch einmal aus der Schlinge zu ziehen und jetzt in der Relegationsrunde anzutreten.

Mit einer frühen, zum Teil zweistelligen Führung starteten die BSG-Herren am Samstagabend in die Partie in Derendingen, der guten Anfangsphase sollte jedoch ein 13-0 Zwischenspurt der Hausherren folgen, sodass Ludwigsburg von da an einem Rückstand hinterherlaufen musste. Zur Halbzeit führten die Academics mit 41:37 und im zweiten Durchgang machten die Tübinger weiterhin mächtig Druck um ihren Vorsprung sukzessive auszubauen. Im Schlussviertel kam Derendingen dann gefährlich nahe an die Marke von 16 Punkten Differenz heran, die nötig gewesen wären um die Barockstädter auf direktem Wege in die Oberliga zu befördern, bei 14 Punkten Vorsprung ließen die Gastgeber dann aber einige Chancen liegen und so kam das Ludwigsburger Team von Head Coach Daniel Nelson noch einmal mit einem blauen Auge davon. Nach der 70:81 Niederlage zum Saisonabschluss müssen die BSG-Herren nun in die Relegationsrunde, in der man auf die Mannschaft aus Viernheim treffen wird um in Hin- und Rückspiel um den Verbleib in der 2. Regionalliga Südwest-Süd zu kämpfen.

Für die BSG spielten: Kutzschmar (19), Schmitz (18), Schüler (9), Mandic (8), Heintzen (6), Prahst  (6), Armbrust (4), Cereda (0), Ifuly (0), Lang (0) und Skaistlauks (0).

Ohne die Leistungsträgerinnen aus dem WNBL-Team, die beim TOP4 Süd in der Innenstadtsporthalle an den Start gingen, reisten die Ludwigsburger Damen am Samstag mit nur fünf einsatzbereiten Spielerinnen zum letzten Saisonspiel nach Berghausen. Nichtsdestotrotz gehörte das erste Viertel ganz den Gästen und die Barockstädterinnen gingen mit einer 16:12 Führung aus den ersten zehn Minuten. Angeführt von Topscorerin Sara Oszfolk hielt das BSG-Tean auch im zweiten Abschnitt gut mit und konnte seinen Vorsprung bis zur Halbzeitpause erfolgreiche verteidigen (29:28). Im zweiten Durchgang waren Ludwigsburg die schwindenden Kräfte dann allmählich anzusehen, man stemmte sich jedoch weiterhin mit aller Macht dagegen und so blieb das Spiel bis in Schlussviertel hinein spannend. In den letzten Minuten schaffte es Berghausen dann aber doch sich entscheidend abzusetzen und so hieß es am Ende 66:56 für die Hausherren. Damit beenden die BSG’lerinnen die Saison in der Regionalliga Südwest-Süd auf dem 10. Tabellenplatz und müssen nun in zwei Relegationsspielen gegen Waiblingen antreten um den Klassenerhalt zu sichern.

Für die BSG spielten: Oszfolk (26), Widmaier (13), Kolb (10), Geiger (2) und Stenzel (2).

BSG-U13 hinter den Meistern aus Württemberg und Baden auf Platz 3

Am Sonntag ging auch für die U13 der BSG Ludwigsburg eine äußerst erfolgreiche Saison zu Ende. Nach Platz 1 im Bezirk, Platz 2 in Württemberg folgte am Ende ein 3. Platz bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften, die am Wochenende (18./19. April) in Ulm stattfanden.

Wer im Vorfeld die Kader der ebenfalls qualifizierten Mannschaften aus Heidelberg, Freiburg und Gastgeber Ulm studiert hatte, ahnte schon, dass es für die BSG-Mädchen eine besondere Herausforderung werden würde: in Sachen Kaderbreite, Körpergröße, Alter und Erfahrung lagen auf dem Papier die Vorteile klar bei der Konkurrenz. Umso erfreulicher, dass die im Schnitt noch sehr junge BSG-Mannschaft (4 von 8 Mädchen sind erst 11 Jahre oder jünger) so gut mithalten konnte.

Dabei erwischten die Barockstädterinnen im Auftaktspiel gegen Ulm einen denkbar schlechten Start. Während sich die BSG und die ratiopharm akademie bei den Württembergischen noch einen spannenden Schlagabtausch geliefert hatten (der erst im letzten Viertel zugunsten der Ulmerinnen entschieden wurde), rannten die Schützlinge von Trainer Thomas Schenk am Samstag das ganze Spiel einem hohen Rückstand hinterher. Dieser wurde zwar von Minute zu Minute geringer, konnte aber auch nicht mehr umgedreht werden (42:54). Deutlich besser lief es am Nachmittag: effektiv in der Verteidigung und variabel im Angriff gelangen den BSG-Mädels ein zu keinem Zeitpunkt gefährdeter 59:51-Sieg gegen den USC Freiburg.

Am folgenden Sonntagmorgen stand die schwierigste Aufgabe auf dem Programm: das Spiel gegen den hoch favorisierten USC Heidelberg, der am Vortag den Mannschaften Freiburg (71:40) und in der Höhe überraschend auch Ulm (81:37) keine Chance ließ. Doch die Defense der Ludwigsburgerinnen hielt – soweit das die Größenverhältnisse zuließen – mit großem Einsatzwillen dagegen, sodass am Ende die Höhe der Niederlage auf 43:63 begrenzt werden konnte. Heidelberg war damit unangefochtener Meister mit einer am Ende imposanten Korbdifferenz von 95 Punkten aus drei Spielen.

At high noon musste schließlich noch die Entscheidung für die Plätze 2-4 ausgespielt werden. Wie im Spiel gegen Ludwigsburg gingen die Ulmerinnen schnell hoch in Führung, verloren dieses Mal jedoch früher die Kontrolle über das Spiel, so dass die Aufholjagd der Freiburgerinnen mit einem knappen Sieg belohnt wurde (43:41). Am Ende siegte der USC Heidelberg souverän mit 3 Siegen vor ratiopharm Ulm, der BSG Ludwigsburg und dem USC Freiburg (je 1 Sieg, 2 Niederlagen), am Ende fehlten der BSG in der Abschlusstabelle sogar nur 3 Punkte zu Platz 2.

Mit diesen Erfolgen verabschiedet sich Trainer Thomas Schenk von der BSG Ludwigsburg. Eltern und Mannschaft wünschen ihm für die Zukunft alles Gute!

BSG-Mädels beenden erfolgreiche Saison mit Platz 3 beim WNBL TOP4 Süd

Nach einer denkbar knappen 52:54 Niederlage gegen die Basket-Girls Rhein-Neckar im Halbfinale konnte sich das WNBL-Team der BSG Ludwigsburg am Sonntagvormittag im Spiel um Platz 3 mit 63:51 gegen die Main Sharks aus Würzburg durchsetzen. Damit hat die Mannschaft von Stadtverbandstrainer Cäsar Kiersz ihre überaus erfolgreiche Saison mit einem weiteren Sieg beendet und kann trotz der verpassten Qualifikation für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft mit Stolz auf die in dieser Spielzeit gezeigten Leistungen zurückblicken.

Mit zwischenzeitlich 17 Siegen in Serie und Platz 1 in der Hauptrunde hatten sich die WNBL-Mädels aus der Barockstadt in den letzten Wochen und Monaten das Heimrecht für das TOP4 Süd der U17-Bundesliga gesichert und so traten die Kiersz-Schützlinge am Samstagnachmittag in der Innenstadtsporthalle im Halbfinale gegen die Basket-Girls Rhein-Neckar an.  Unter den Augen von Bundestrainer Imre Szittya starteten die Gastgeberinnen vor eigenem Publikum nervös in die Partie und so entwickelte sich von Anfang an ein ausgeglichenes Spiel. Ludwigsburg fand dabei allerdings nie so richtig zu seinem Rhythmus, wirkte in der Offensive oft verkrampft und lief so die meiste Zeit einem Rückstand hinterher. Letztlich blieb es jedoch spannend bis zum Schluss, ehe die Basket-Girls in der Schlussphase die entscheidenden Punkte erzielen und sich am Ende denkbar knapp mit 54:52 durchsetzen konnten um damit ins Endspiel einzuziehen. Im zweiten Halbfinale war im Anschluss Rhöndorf im Duell mit den Main Sharks aus Würzburg mit 67:55 siegreich.

Für die BSG spielten gegen die Basket-Girls Rhein-Neckar: Schüler (29, 4 Steals), Stöckle (12), Himmeldirk (4, 8 Rebounds, 2 Blocks), Banozic (4), Rebmann (3, 9 Rebounds), Damitz (0, 5 Rebounds, 5 Blocks), Lehner (0), Pfeffer (0), Holzwarth (0), Malegiannaki (0), Stockburger (0), Rößler (0) und Bozic.

Am Sonntag trafen die Barockstädterinnen im Spiel um Platz 3 auf die Main Sharks. Hier trotzten die BSG-Mädels der Enttäuschung vom Vortag und übernahmen schon früh die Kontrolle über die Partie. In der Verteidigung zeigte man eine Steigerung zum Halbfinale und auch im Angriff klappte das Zusammenspiel deutlich besser als im Spiel gegen Rhein-Neckar. Das Ludwigsburger Team wollte noch einmal zeigen was es drauf hat und setzte sich mit dieser Entschlossenheit verdient mit 63:51 durch um eine tolle Saison mit dem 19. Sieg im 22. Spiel zu beenden. Im anschließenden Finale konnte sich Rhöndorf gegen die Basket-Girls Rhein-Neckar durchsetzen (63:55).

Für die BSG spielten gegen die Main Sharks: Banozic (29, 7 Rebounds, 6 Steals), Schüler (14, 5 Assists), Himmeldirk (9, 2 Blocks), Stöckle (4, 8 Rebounds), Rebmann (3, 8 Rebounds), Damitz (3, 7 Rebounds), Lehner (2), Pfeffer (1), Holzwarth (0), Malegiannaki (0), Stockburger (0), Rößler (0) und Bozic.

Wir gratulieren den Mädels sowie den Trainern Cäsar Kiersz und Thomas Stöckle zu einer tollen Saison! Das BSG-Team hat großartiges geleistet in den letzten Wochen und Monaten!!

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