Aktuell

BSG-Team auch auswärts erfolgreich

Zweiter Saisonsieg für die Regionalliga Herren der BSG Ludwigsburg! Im Auswärtsspiel gegen PS Karlsruhe konnten sich die Barockstädter am Sonntag knapp mit 86:84 (43:39) durchsetzen.

Nachdem auf die deutliche Niederlage in Wieblingen der verdiente Heimsieg gegen Söflingen folgte, wollten die BSG’ler beim Gastspiel in Karlsruhe an die gute Leistung aus der Vorwoche anknüpfen und auch auswärts die ersten Punkte einfahren. Dabei erwischte die Mannschaft von Head Coach David Gale einen guten Start und hatte sich bis zum Ende des ersten Viertels auf 25:18 abgesetzt. Die Hausherren hielten jedoch dagegen und übernahmen nach dem Seitenwechsel die Führung, sodass die Partie letztlich erst in einem spannenden Schlussviertel entschieden wurde.

Hier zeigten die Ludwigsburger Youngster starke Nerven und konnten sich am Ende einen knappen 86:84 Erfolg sichern. Dadurch steht man in der Regionalliga Baden-Württemberg aktuell auf dem 4. Tabellenplatz.

Punkte BSG Ludwigsburg: Herzog 20, Jung 18, Hukporti 17, Emanga Noupoue 12, Blunt 9, Santana Mojica 4, Johannes Patrick 2, Kunzi 2, Margaritis 2, Kostovic 0

20181014-DSC07412_LR

Ein Satz mit X – BSG Damen verlieren deutlich gegen München

Nach der ärgerlichen Niederlage in Würzburg war für die Basket Ladies eigentlich Wiedergutmachung angesagt. Leider lief in der heimischen Innenstadtsporthalle so ziemlich alles schief, was nur schief laufen konnte. Schon das erste Viertel war von beiderseitigen Startschwierigkeiten und gegenseitigem Abtasten geprägt. Trotz vieler Turnover konnte die jeweilige Gegenseite nur selten daraus Profit schlagen. Größtes Defizit auf Ludwigsburger Seite: Die mangelhafte Trefferquote. Sowohl München als auch die BSG kamen zu 16 Würfen aus dem Feld. Mit 4 Treffern waren die Gäste aus Bayern allerdings doppelt so oft erfolgreich. Noch dürftiger sah es von jenseits der Dreipunktelinie aus. Da aus 5 Versuchen kein einziger Treffer resultierte, verpasste die BSG die Chance, in Führung zu gehen. Coach Tomas Vilkius sah sich früh gezwungen, seine erste Auszeit zu nehmen. Zumindest zeigte Stefanie Rathfelder an der Freiwurflinie Nervenstärke und netzte ihre beiden Versuche  ein. Trotzdem blieb München vorne und es reichte bis zur Viertelpause nur zum mageren Punktestand von 6 zu 9. Gut ins Spiel gekommen war lediglich auf Münchner Seite Christina Schnorr, bis zu diesem Zeitpunkt mit 5 Zählern Topscorerin der Partie.

Leider brachte auch das zweite Viertel keine Besserung. Streckenweise verloren die BSG Ladies komplett den Faden und zogen in vielen Eins-gegen-Eins-Duellen den Kürzeren. Besonders bitter: Nach wie vor wollte kein Wurf von jenseits der Drei-Punkte-Linie fallen. 6 Versuche, die ihr Ziel verfehlten, standen 2 erfolgreichen Münchner Dreiern gegenüber. Mit 8:20 ging auch das zweite Viertel verloren, sodass die Gäste einen recht komfortablen 15-Punkte-Vorsprung (Halbzeitstand 14:29) mit in die Halbzeit nehmen konnten.

In der Pause war Nachjustieren angesagt. Schließlich mussten sich die Basket Ladies bis dato in fast jeder Statistik geschlagen geben. Die Halbzeitansprache schien zumindest in der ersten Hälfte des dritten Viertels Wirkung zu zeigen, leider konnten die Ladies den Schwung jedoch nicht beibehalten. Schon bald mussten sie erneut dem hohen Tempo der agilen Münchnerinnen Tribut zollen und kassierten einen 0:11 Lauf. Es war wie verhext: Während der TS Jahn sein Punktekonto Stück für Stück erhöhen konnte, blieb der Korb für Ludwigsburg wie zugemauert. Daran konnte auch der erfolgreiche Dreier von Jelena Bozic nichts mehr ändern. Bei einem Stand von 22 zu 47 war die Partie nach 30 Minuten bereits so gut wie entschieden. Zwar mühten sich die Basket Ladies redlich, doch konnte auch der dann endlich erfolgreiche Dreipunktwurf von Leonie Elbert letztlich nur die leichte Ergebniskorrektur einleiten. WNBL-Spielerin Teresa Sena trug sich nach Assist von Nadja Stöckle mit einem erfolgreichen Wurf von jenseits der berühmten 6,75 Meter-Linie erstmals in die Statistik der 2.DBBL ein. Ihre Teamkollegin Maria Konstantinidou durfte trotz ihres jungen Alters von 15 Jahren erneut rund 7 Minuten in das Geschehen eingreifen und Erfahrung sammeln. Als die beiden prozentual besten Werferinnen weist die Statistik WNBL-Leistungsträgerin Selma Yesilova  und Centerin Alexandra Berry aus. Angesichts der niedrigen Wurfanzahl (zusammen 6) konnte aber auch das dem Spiel keinen nachhaltigen Impuls bescheren.

Unter dem Korb einmal mehr eine Macht: Viktoria Krell, die erneut ein Double-Double auflegte und sich mit 17 nahezu die Hälfte aller 42 Ludwigsburger Rebounds sichern konnte. Auch die 6 Rebounds von Alexandra Berry und 5 von Iva Banozic trugen dazu bei, dass man in dieser Kategorie München nur knapp unterlegen war. Das traf zwar auch auf Assists und Steals zu, allerdings nicht bei der Wurfquote (26% zu 38%) und den Turnovern.

Dass die BSG Ladies das letzte Viertel mit 14 zu 13 für sich entscheiden konnten, blieb letztlich ein schwacher Trost. “Wir haben in der Defense zwar nur 60 Punkte zugelassen, lediglich 36 eigene Punkte sind einfach viel zu wenig.” so Coach Tomas Vilkius, der vor allem mit der kaum vorhandenen Umsetzung von unter der Woche trainierten Abläufen auf dem Feld haderte. “Wir haben wir nun zwei Wochen, in denen wir als Team und individuell intensiv arbeiten werden, einen Auftritt wie den gegen die zwar klar favorisierten, aber nicht übermächtigen Münchenerinnen zu vermeiden”.

Am kommenden Wochenende sind die Basket Ladies spielfrei. Erst am 27.10. folgt die Auswärtspartie beim Tabellenzweiten TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt.

Im Dress der BSG spielten: Viktoria Krell (10 Punkte, 17 Rebounds, 2 Steals, Assist), Alexandra Berry (6 P, 6 RB, AS), Sara Schubitschew (5 P, 2 RB), Selma Yesilova (4 P, 1 RB, 1 AS), Leonie Elbert (3 P/1 Dreier, 2 RB, 1 ST), Jelena Bozic (3 P/1 Dreier, 2 RB), Teresa Sena (3 P/1 Dreier), Stefanie Rathfelder (2 P, 2 RB, 1 AS, 1 Block), Iva Banozic (5 RB, 1 AS, 1 ST), Nadja Stöckle (3 RB, 3 AS), Maria Konstantinidou, Jasmin Baghiana (n.e.)

Selma_4_20181014-DSC07425_LR

Stark gestartet und gefinisht – dazwischen jedoch zu lange Durststrecke

So lässt sich das erste Spiel der jungen WNBL-Mannschaft gegen den TV Saarlouis, den Nachwuchs des Erstligisten Saarlouis Royals kurz und knapp zusammenfassen. Zwar zeigten Selma Yesilova mit 24 Punkten und Maria Konstantinidou mit 13 Punkten und 13 Rebounds ihre Stärke und auch Teresa Sena (16 und 6 Rebounds) und Lea Plockinjic punkteten zweistellig, gegen die mit zunehmender Spieldauer kräftiger auftretenden jungen Royals reichte es am Ende jedoch nicht. Dabei war das Spiel sehr intensiv und ausgeglichen bis ins 3. Viertel hinein. Dann jedoch sahen sich die Ludwigsburgerinnen einer Umstellung der Defense des Gegners gegenüber, die den Motor ins stocken brachte. Sie mussten abreißen lassen und gerieten in deutlichen Rückstand. Nachdem das junge Team auch darauf wieder die Antwort fand, setzte es zum starken Schlussspurt an. Leider reichte die Zeit nicht mehr ganz, um den kompletten Rückstand aufzuholen und so blieb schlussendlich eine 63:69 Niederlage auf der Anzeige stehen.

Es spielten: Selma Yesilova (24 P), Teresa Sena (16 P/6Rb) Maria Konstantinidou (13 P/13 Rb), Lea Plockinjic (12 P), Noreen Stöckle (7P), Hanna Risinger (1P), Jasmin Baghiana (4 Rb), Lia Hilgenfeld (2RB), Marie Schneider (1Rb), Eva Mohr (2Rb), Aleksandra Vojinovic, Christina Diamantaki

 

Facebook