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Young Ladies bringen Vorsprung nicht ins Ziel

Nach wechselhaftem Verlauf unterliegen die Young BSG Basket Ladies dem MTV München 1879 mit 78:81.

Die Young BSG Basket Ladies begannen solide und spielten rasch einen guten 8-Punkte-Vorsprung heraus. Gegner MTV München 1879 zeigte sich wenig beeindruckt und glich bis zum Viertelende wieder aus. Im zweiten Abschnitt war es an den Gästen , in Führung zu gehen, und an den Young Ladies, sich bis zur Pause auf 33:35 wieder heran zu kämpfen. Sichtbar entschlossen gestalteten sie die Rückkehr aufs Spielfeld in Viertel Nummer drei. Sophia, Chloé, Lilith und Sophie setzten ihre Körbe, während München in dieser Phase ohne Korb blieb. Gestoppt wurde die Entwicklung via Münchener Auszeit, allerdings blieben die Young Ladies am Drücker und Lucie Zentgraf stellte eineinhalb Minuten vor Viertelende den höchsten Ludwigsburger Vorsprung im Spiel ((57:46) her.

Mit Plus sieben startete man ins Schlussviertel. Als sei der Stecker gezogen konnte auch diesmal der Vorsprung nicht gehalten werden. Die Nerven lagen blank, Double-Double-Lieferantin Stamenkovic kassierte ein Technisches Foul, der folgende Freiwurf brachte München in der 32. Spielminute den Ausgleich (61:61). Es entspann sich ein Schlagabtausch. Zwei Münchener Dreier in den mittleren Viertelminuten waren schwer verdaulich die Young Ladies, zumal an diesem Tag nur vier ihrer eigenen 21 Versuche von jenseits des Perimeters ihr Ziel fanden, während München sieben Mal erfolgreich war. Auch an der Freiwurflinie blieb mehr liegen, als den Gastgeberinnen lieb sein konnten. Zwar kämpften sich die Young Ladies immer wieder heran, konnten aber letztendlich die 78:81 Niederlage nicht mehr abwenden. “Wir konnten unser Spiel im Schlussviertel nicht durchbringen” fasst sich Coach Stöckle kurz und kündigt eine intensive Trainingswoche an, bevor es am 25.2. zum letzten Spiel der Gruppe Süd nach Ulm geht.

Für Ludwigsburg spielten: Chloé Emanga Noupoué (22 Punkte / 1 Dreier, 7 Rebounds, 7 Assists, 2 Steals), Sophia Krull (16 / 2, 7 Rb, 1 Block), Lola Stamenkovic (12 P, 10 Rb, 4 As, 3 St, 4 Bl), Sophie Schuster ( 9 P, 9 Rb, 2 As, 1 St), Lilith Maitra (9 P, 9 Rb, 1 As, 1 St), Lucie Zentgraf (5 P, 1 Rb, 1 As, 2 St), Katara Kischka (3 / 1, 8 Rb, 1 St), Paula Armbrust (2 P, 2 Rb), Selin Cakmak (1 Rb), Destiny Obi

Foto H Kutzschmar, #14 Lola Stamenkovic, #14 Chloé Emanga Noupoué

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Der MTV München 1879 kommt

Mit dem MTV reist das zweite Team aus der Bayerischen Landeshauptstadt an. Der Tabellenzweite, der es im Vorjahr als WNBL-Neuling bis ins Top 4 geschafft hatte, hat sich in der Hinrunde nur dem ungeschlagenen RegioTeam aus der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt und Ludwigsburgs letztem Gegner, Jahn München, beugen müssen. Das Rückspiel gestaltete der MTV dann erfolgreich, trotz verletzungsbedingten Ausfalls von Liga-Topscorerin Helena Englisch. Die kleine Rotation mit der 40-Minuten-Kämpferin Marisa Köhler (13,2), Julia Reichert (18,6), Emma-Fee Stockinger (14,8), Nathalie Schauermann (12,3), Emilia Kargl (10,8) und Alija Helvida (8,8) “erwirft“ auch ohne ihre etatmäßige Centerin ihre Gegnerinnen nahezu nach Belieben. Das Team erreichte in der bisherigen Saison einen Durchschnitt von 93,3 Punkten, 12 Punkte mehr als die Young BSG Basket Ladies. Das macht die Größe der Aufgaben für die Gastgeberinnen an beiden Enden des Spielfelds, vor allem aber in der Defensive, klar.

„Wir brauchen die besten Minuten aus allen bisherigen Spielen, wenn wir uns die Tür öffnen wollen, doch noch einen Platztausch mit dem MTV zu erreichen“ hält Coach Stöckle das nicht für aus der Welt, aber macht die Herausforderung deutlich. Die Vorzeichen der Parameter Gesundheit sowie Intensität und Umsetzen des Gameplans sind dabei zentrale Schlüssel.

Die Young BSG Basket Ladies empfangen den MTV München 1879 am Sonntag, 18.2. um 12.30 Uhr in der Rundsporthalle.

WNBL festigt dritten Platz

Young BSG Basket Ladies setzen sich am Ende klar mit 89:79 gegen die TS Jahn München durch.

Einen ordentlichen Start legten die Young BSG Basket Ladies aufs Parkett. Lola Stamenkovic, am Ende mit Double-Double (19 Punkte / 12 Rebounds), lenkte den Tip-off in die eigenen Reihen und man stürmte los in Richtung Korb. Ein Treffer gelang zwar nicht sofort, aber im Anschluss an den ersten Block von Youngster Katara Lischka netzte Sophia Krull einen Eröffnungsdreier ein. Auch Topscorerin Lilith Maitra war sofort präsent, sie markierte 11 ihrer insgesamt 29 Punkte schon im ersten Viertel. Das Spiel schien schon in der frühen Phase so etwas wie in der Tasche, die Gastgeberinnen hatten sich auf 29:14 davon katapultiert. Aus heiterem Himmel breitete sich zu Beginn der zweiten zehn Minuten Lethargie über das gesamte Team aus. Es wollte rein gar nichts mehr gelingen. Derweil nahmen die quirligen Münchenerinnen mächtig Fahrt auf, erzielten Ballgewinne und trafen obendrein noch aus der Distanz. Allein vier ihrer insgesamt zehn Dreier fielen in diesem Spielabschnitt. Mit viel Mühe konnten die Young Ladies gerade noch verhindern, schon bis zur Pause in Rückstand zu geraden (39:38).

Zurück auf dem Feld schien die Ludwigsburger Energie zu stimmen, allerdings lief Spielgestalterin Chloé Emanga Noupoué bereits mit vier Fouls belastet mit auf. Ein heikles Unterfangen, das sie jedoch so gut meisterte, dass sie ihrem Team bis zu Ihrem Ausscheiden vier Minuten vor Schluss noch insgesamt 9 Punkte und vor allem 7 Assists geben konnte. München dachte zu keinem Zeitpunkt daran, zurückzustecken. Mit Ganzfeldpresse und Zonenverteidigung wollten sie ihre Gastgeberinnen in Schach halten, was ihnen dank eines erneuten Dreiers gar die 44:45 Führung in der 23. Spielminute einbrachte. Das kam dann aber doch als als schriller Weckton bei den Young Ladies an. Sie fanden ihren Fokus wieder und starteten ein unwiderstehlichen 12:0 Lauf. Die Defense agierte nun entschlossener und generierte Ballgewinne, z.B. aus Blocks von Lola Stamenkovic, die dann die losstürmende Lilith Maitra bediente. Viertel Nummer drei ging mit 28:13 genauso deutlich an die Young Ladies, wie das Auftaktviertel, mit gutem Vorsprung (67:51) ging es in die letzten zehn Minuten.

Zum Leidwesen der Gastgeberinnen folgte das Schlussviertel dem Gesetz der alternierenden Serie, denn nun war es wieder die TS Jahn München, die die Gestaltung übernahm. Diesmal zeigten sich die Young Ladies jedoch nicht ganz so beeindruckt, blieben aufmerksam und schickten selbst genug Bälle durch die Reuse, damit der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet. Das 89:79 war am Ende ein verdienter Sieg, der aber doch einige Potenziale freilegte, die es zu heben gilt, wenn es in zwei Wochen gegen den MTV München geht. “Es könnte konstanter laufen …” legt Coach Stöckle in Stirn etwas in Falten und schaltet bereits auf Vorbereitung für das nächste Spiel gegen den MTV München um.

Für Ludwigsburg spielten: Lilith Maitra (29 Punkte / 2 Dreier, 9 Rebounds, 2 Assists, 1 Steal, 1 Block, Effektivität 30), Lola Stamenkovic (19 P, 12 RB, 1 As, 3 Bl), Sophia Krull (13 / 1, 7 Rb, 5 As, 1 St), Chloé Emanga Noupoué (9 / 1, 2 Rb, 7 As, 3 St), Sophie Schuster (9 /1, 4 rb, 3 As, 1 St, 1 Bl), Katara Lischka (8 P, 6 Rb, 3 As, 2 St, 2 Bl), Paula Armbrust (2 P, 2 Rb, 1 St), Destiny Obi (2 Rb ,1 St), Franka Dipper

Foto H. Kutzschmar, #7 Lilith Maitra
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