Aktuell

Tryouts U16w / WNBL / RLD

Meistersaison +1

Mit dem Deutschen Meistertitel hat unsere WNBL die Saison 2023/2024 gekrönt, die U14 Regionalliga hat sich unter die besten 8 Teams Deutschlands gespielt, unsere Youngster haben haben sich Top-Platzierungen auf Landesebene geholt, allein sechs Mädels sind im Landeskader, gleich zwei Mädels-U12 Teams und unsere Minis U10 haben sich hervorragend entwickelt und präsentiert – was für eine Saison! Aber auf Lorbeeren ausruhen ist keine Option. mit dem gleichen Schwung und Ehrgeiz steuern wir auf die Saison Meisterschaft +1 zu. Denn die wollen wir nicht nur für unsere jungen Teams wieder mindestens genauso erfolgreich gestalten, sondern den Rückenwind mitnehmen, um auch mit unseren Regionalliga-Damen mit ihrem WNBL-Kern wieder den “Kurs 2.DBBL” aufzunehmen. Und so stehen unsere diesjährigen Tryouts unter dem Motto “Road to 2.DBBL”.
Am Samstag, 22. Juni geht’s in der altehrwürdigen Rundsporthalle um 12.00 Uhr los. Für den ersten Slot ab 12.00 Uhr sind alle U16w-Spielerinnen herzlich eingeladen, die Lust haben, sich auf den Weg in Richtung deutsche Spitze zu machen. Das Gleiche gilt ab 14.00 Uhr für Spielerinnen, die mit uns das Ziel erreichen wollen, erneut mindesten das WNBL Top 4 zu erreichen und solche, die dem WNBL Alter entwachsen sind, und das Ziel 2.DBBL im Auge haben. Anschließend an das jeweils eineinhalb Stunden Tryout-Programm gibt’s zur Abrundung des Basketball-Samstags ab 16.00 Uhr Open Gym.

WNBL ist Deutscher Meister!!!

In einem Wimpernschlagfinale erkämpfen die Young BSG Basket Ladies Ludwigsburg beim RSM Ebner Stolz Jugend TOP 4 in Berlin mit einem 70:69 gegen den MTV München 1879 den Deutschen Meistertitel.

Mit gestärktem Selbstbewusstsein aus einem überragend geführten Halbfinale starteten die Young BSG Basket Ladies in die Finalbegegnung mit dem MTV München 1879. Es zahlte sich auch diesmal unmittelbar aus, dass man konzentriert zu Werke ging. Die MTV-typischen Schnellangriffe unterbinden, unter dem Korb entschlossen den Attacken von Münchens Großen entgegenarbeiten und selbst mutig abschließen. Das Rezept ging in der ersten Spielhälfte hervorragend auf, vor allem weil Lola Stamenkovic erneut eine unglaubliche Leistung auspackte. Sie schaffte ein äußerst seltenes Triple Double mit 10 Punkten, 16 Rebounds und 10 Blocks. Auch Chloé Emanga Noupoué nahm den Faden aus dem Halbfinale wieder auf, dirigierte und agierte mit Durchsetzungskraft. Sie durfte am Ende die Trophäe der wertvollsten Spielerin des Finalturniers aus den Händen des scheidenden Bundestrainers Stefan Möller entgegennehmen. Auch die Leistungen der Teamkolleginnen können mit Fug und Recht als herausragend bezeichnet werden. Unermüdliche stürmte einmal mehr Teamkäpt‘n Lilith Maitra voran, verteidigte immer wieder auch die gegnerische Topscorerinnen, die sichtlich genervt reagierten. Von außen eingestreut oder auch als postwendende Antwort auf Münchener Versuche, aus der Distanz näher zu kommen, streuten Sophia Krull, Sophie Schuster, Katara Lischka und Chloé ihre Dreier ein. Kurze Unaufmerksamkeit jeweils zu den Viertelenden hin brachten München immer wieder näher heran als nötig, in die Halbzeit ging es beim Stand vom 40:37.

München musste zulegen und das tat es. Die Young Ladies fanden immer weniger Mittel, den Ball im Korb unterzubringen und die gegnerische Fastbreakmaschine kam ins Rollen. Die Young Ladies mussten den Führungswechsel hinnehmen und mit einem Rückstand ins Schlussviertel einsteigen. Und München legte nach. Aller Gegenwehr und Auszeiten zum Trotz gerieten die Ludwigsburgerinnen in einen 8 Punkte Rückstand. Die Zeit lief davon, es brauche eine Auszeit mit Klartext. Jetzt war es an Paula Armbrust, die die leicht angeschlagene und mit 4 Fouls belastete Lola fantastisch vertrat, die Kreise der Münchener Großen zu stören und ihren Einsatz mit einem heftig erkämpften Korb zu krönen. Auch Katara Lischka warf sich mit aller Vehemenz ins Spiel und erzwang gleich 4 Punkte, die letzten beiden zum 68:69. Es folgte ein letztes Mal in dieser Saison ein absoluter Krimi. Lucie Zentgraf reißt den Ball an sich, stürmt zum Korb und wird gefoult. Beide Freiwürfe verfehlen den Korb aber Katara Lischka ist hellwach und rettet den Rebound. Das Ganze bei 15 Sekunden vor Spielende. Auszeit. Lilith kommt zurück. Die Bank, angeführt von Selin Cakmak und die Fans geben alles und peitschen ihre Fünf auf dem Feld lautstark nach vorne. Noch einmal nimmt Chloé Emanga Noupoué Fahrt auf und schließt im Getümmel 8 Sekunden vor Schluss ab – 70:69. Auszeit München, Lola kommt für Sophie zurück aufs Feld, Einwurf München im Vorfeld, der massiv verteidigte Wurf der Münchener verfehlt das Ziel und Lola Stamenkovic hält mit ihrem 16. Rebound die Meisterschaft der BSG Basket Ladies fest. Nur noch Jubel. Die vielen mitgereisten Ludwigsburger Fans, die das Team so stark und lautstark immer wieder nach vorne getragen haben, feiern ihr Team. Auch die JBBL und die NBBL feiern mit, sie verkörpern zusammen mit den Young Ladies Historisches: Alle drei Ludwigsburger Jugendbundesligamannschaften hatten sich für das RSM Ebner Stolz TOP 4 qualifiziert, das war noch keinem Verein bis dato gelungen.

„Wir haben eine nicht einfache Saison hinter uns und das Team hat es schlussendlich geschafft, sich und sein Spiel zu finden. Ich bin sehr, sehr stolz auf jede einzelne Spielerin. Vom MVP Chloé und Lola, die sich in diesem Turnier so viel Disziplin und Umsetzungsstärke an den Tag gelegt hat, wie selten zuvor, über Lilith, die mit ihrer unfassbar kämpferischen Einstellung alle mitreißt, Sophie und Sophia, die eiskalt zur Stelle sind, wenn sie ihre Chance wittern, Paula, die dem hohen Druck standgehalten hat, Lucie die auch dann noch eine Lücke findet, wenn keine da ist, und ihr Team immer wieder mit ihrer unbändigen Energie ansteckt, bis hin zu Youngster Destiny, die auch in diesem Endspiel wieder Entlastungsminuten geben konnte und Selin, die das Team komplettiert und Rückhalt und Energie von der Bank gibt“ sind Headcoach Thomas Stöckle, Assistant Coach Sascha Schuster und die gesamte BSG stolz und glücklich.

Für Ludwigsburg spielten: Chloé Emanga Noupoué (20 Punkte/1 Dreier, 6 Rebounds, 6 Assists, 1 Steal, 1 Block), Lola Stamenkovic (10, 16 Rb, 10 Blocks, 2 St), Sophia Krull (9/1, 3 Rb, 2 As), Sophie Schuster (9/1, 2 Rb, 3 St), Katara Lischka (7/1, 4 Rb, 1 As, 1 Bl), Lilith Maitra (7/1, 5 Rb, 3 As, 2 St), Paula Armbrust (2 P, 2 Rb, 1 Bl) Destiny Obi (1 Rb) und Selin Cakmak

Foto H. Kutzschmar
Mehr Bilder unter: https://flic.kr/s/aHBqjBqk6r

 

Young BSG Basket Ladies ziehen ins Finale beim RSM Ebner Stolz TOP 4 ein!

Die Young BSG Basket Ladies dominieren die bis dato ungeschlagenen Metropolitain Girls und ziehen mit einem 69:63 Sieg ins Finale um die Deutsche Meisterschaft ein.

Zu ihrem Auftakt nach Maß setzten die Young Ladies unmittelbar nach den ersten beiden Punkten der Metropolitan Girls an. Dieses 2:0 war die erste und einzige Führung des höher gerankten Teams der Spielgemeinschaft Herne/ Recklinghausen. Gewohnt unerschrocken katapultierte Lucie Zentgraf gleich einen Distanzwurf ins Ziel. Wenig später zeigte Chloé Emanga Noupoué auf, was ihres und das klare Ziel des Teams war: Attacke. Die Metropolitain Girls waren sichtlich irritiert und fanden ihren Faden nicht. Das erkannten die Young Ladies rasch und zogen ihr Spiel unterstützt von der herausragenden Kulisse ihrer zahlreichen mitgereisten Fans nahezu nach Belieben auf. Bald griff auch die Ludwigsburger Top-Scorerin Lola Stamenkovic ein, sie lieferte eine bärenstarke Leistung an diesem Tag ab mit 19 Punkten, 14 Rebounds, 4 Assists und 5 Blocks. Sie behielt auch am Ende die Nerven und schaffte es, die Crunchtime mit 4 Fouls zu überstehen.

Zügig übernahm Cholé Emanga Noupoué die Regie, genau genommen des ganzen Spiels, und gab sie auch nicht mehr ab. Sie fügte ihren 17 Punkten, 8 Rebounds, 7 Assists und 3 Blocks hinzu. Viertel Nummer eins ging mit 12:19 an Ludwigsburg, Im zweiten Abschnitt konnten die Metropolitain Girls zwar etwas zulegen, aber nicht genug. In die Halbzeit ging es mit einer noch verbliebenen 3-Punkte-Führung (29:32).

In Viertel Nummer drei trieben zunächst Lola und dann Chloé aus der Distanz den Ludwigsburger Kurs weiter voran. Auf Metropolitan Girls-Seite hielt deren Topscorerin Lucie Keune aus der Distanz dagegen. Exakt 3 Minuten vor Viertelende holte Lucie Zentgraf zum nächsten Tiefschlag aus, indem sie von jenseits des Perimeters traf und die Führung erstmals auf zweistellig stellte (37:48). Zwar fiel dann kein Ludwigsburger Korb mehr, aber auch der Gegner tat sich schwer. Ebenfalls aus der Distanz konnten sich die Metopolitain Girls noch auf 42:48 heranbringen.

Die bange Frage, ob die Körner noch reichten und ob man dem mit Sicherheit zu erwartenden Endspurt widerstehen kann, beantwortete zunächst Sophia trocken per Dreier, Lola mit zwei verwandelten Freiwürfen und Lilith Maitra aus der Nahdistanz (42:55). Zeit für eine gegnerische Auszeit. In den folgenden Minuten wurde der Kampf intensiver, es fielen kaum Körbe. Der eine oder andere Ballverlust schlich sich ein, aber Lola Stamenkovic zog den gegnerischen Angriffen in der Zone per Block den Zahn und verwandelte ihre Chancen. Als der Vorsprung unter die magische Marke von 10 sank, war stand eine Ludwigsburger Auszeit an und etwa zur Mitte des Viertels stellte Sophie Schuster aus der Distanz wieder auf +11 (50:61). Wenig später stemmte sich Lucie Keune erneut aus der Distanz (4 Dreier) gegen die drohende Niederlage. Die Spielminuten zerrannen, aber die Metropolitain Girls rückten nicht näher. Die aufmerksame Defense und immer wieder Lola schoben den Bemühungen einen Riegel vor. Bei noch 42 Sekunden auf der Uhr und 59:68 gab es letzte Instruktionen in der Ludwigsburger Auszeit, denn die Metropolitain Girls stellten nun auf äußerst aggressive Ganzfeldpresse um. Jetzt war es nochmal an Clara Bielefeld zwei Körbe zu erzielen. Derweil blieben einige Ludwigsburger Freiwürfe liegen, bis Chloé Emanga Noupoué mit dem letzten Versuch von der Linie endgültig den 63:69 Sieg zementierte.

“Was für eine Teamleistung” ist Coach Thomas Stöckle fast sprachlos. “Wir haben uns viel vorgenommen, dass das Team vor allem die Defense so konsequent umgesetzt hat, macht mich stolz.“

Für Ludwigsburg spielten: Lola Stamenkovic (19 Punkte, 11 Rebounds, 2 Assists, 1 Steal, 5 Blocks, Eff. 30), Chloé Emanga Noupoué (17 / 1 Dreier, 8 Rb, 7 As, 1 St, 3 Bl, Eff. 25), Lilith Maitra (10 / 1, 9 Rb, 1 As. 1 St), Lucie Zentgraf (10 / 2, 4 Rb), Sophie Schuster (8/1, 6 Rb), Sophia Krull (3/1, 4 Rb, 1 As, 1 St), Katara Lischka (2), Paula Armbrust (1 Rb, 1 St), Destiny Obi (4 Rb, 1 As, 1 St), Selin Cakmak (dnp)

Damit stehen die Young BSG Basket Ladies erstmals im Finale der WNBL. In der reinen Süd-Begegnung treffen sie am Sonntag um 14.00 Uhr auf den MTV München 1879, der den SC Rist Wedel mit 85:79 besiegen konnte.

Foto: DBB

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