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BSG-Herren empfangen Tabellenführer

Nachdem die Regionalliga Herren der BSG Ludwigsburg am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenzweiten aus Heidelberg lange gut mitgehalten hatten, kommt am Sonntag der Spitzenreiter aus Reutlingen in die Rundsporthalle.

Im dritten Jahr nach dem Aufstieg in die Regionalliga Baden-Württemberg läuft es bislang wie am Schnürchen für die Mannschaft der TSG Reutlingen. Das Team steht aktuell mit einer Bilanz von sieben Siegen und nur einer Niederlage an der Tabellenspitze und konnte seine Spiele dabei mit durchschnittlich 15 Punkten Unterschied für sich entscheiden. Mit Marques Charlton (25,8) und Damir Dronjic (20,4) hat Reutlingen zwei der vier besten Scorer in seinen Reihen, die zusammen die mit Abstand Offensive der Liga anführen.

Auf die Ludwigsburger Defensive kommt am Sonntag also ein hartes Stück Arbeit zu, die BSG’ler von Trainer David Gale wollen nach der Niederlage in Heidelberg aber alles daran setzen, um den Spitzenreiter in der heimischen Rundsporthalle zu stürzen. Spielbeginn ist um 12.15 Uhr.

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Starker Start reicht nicht für Auswärtssieg

Trotz eines überzeugenden ersten Viertels verlieren die BSG Damen ihr Auswärtsspiel in der 2.DBBL gegen DJK Don Bosco Bamberg.

Furios starteten die die Ludwigsburgerinnen in die Partie: Eine klasse Leistung in der Defense ließ im Auftaktviertel gerade einmal 4 Bamberger Punkte zu. Die BAsket Ladies traten sichtbar als Einheit auf und war vorne unter anderem durch Iva Banozic und Jelena Bozic erfolgreich. 13 Zähler befanden sich auf dem Konto der BSG, als das Signal zur Viertelpause ertönte, insbesondere die Rebound-Überlegenheit der Barockstädterinnen war mit 17 zu 9 eindrucksvoll. Leider blieben die ersten 10 Minuten aus Ludwigsburger Sicht das Highlight. Nur kurz war im zweiten Viertel gespielt, als für die BSG Ladies noch immer 13, für Bamberg allerdings 18 Punkte auf der Anzeige standen. Die oberfränkische Heimmannschaft um die beiden Top-Scorerinnen Ivana Grbic und Branka Lukovic hatte sich besser auf die Spielweise der BSG eingestellt und traf ihrerseits nun die Würfe. Teresa Kucera und Iva Banozic stemmten sich gegen den anrollenden Bamberger Zug und es ging mit einem engen 22:20 für das Heimteam in die Halbzeit.

Nach der Pause hatte sich das Heimteam dann endgültig gefangen und agierte souverän. Vor allem bei den Mittel- und Nahdistanzwürfen zeigten sich die Gastgeberinnen deutlich treffsicherer. Ungebrochen blieben auf Ludwigsburger Seite die Reboundstärke, in die sich WNBL-Spielerin Maria Konstantinidou nahtlos einreihte, jedoch leider auch die Ballverluste. Das Team von Coach Tomas Vilkius konnte vorne nur noch wenig Zählbares erzeugen. Leonie Elberts Dreier und Teresa Kuceras Nahdistanzwurf sorgten dafür, dass der Abstand zum Ende des dritten Viertels bei 12 Punkten blieb.

Im Schlussviertel bliesen die Basket Ladies zur Aufholjagd. Bis auf 7 Punkte konnten sie aufschließen, erbeuteten aus drei Dreierversuchen in Folge jedoch keine Zähler. Bamberg traf im Gegenzug und lediglich Alexandra Berry und Viktoria Krell, die erneut ein Double-Double vollendete, konnten nochmals Punkte aufs BSG-Konto buchen. Mit 57:48 blieb der Sieg beim Tabellenzweiten in Bamberg. „Wir haben uns vor allem im ersten Viertel gegenüber den letzten Spielen gesteigert. Allerdings machen wir uns durch zu viele Ballverluste das Leben selbst schwer“ resümiert Coach Tomas Vilkius. Ein weiteres spielfreies Wochenende gibt nun Gelegenheit, die guten Ansätze weiter auszubauen. Das nächste Mal sind die BSG Damen dann am Sonntag, den 25. November im Einsatz. In der heimischen Rundsporthalle erwartet die Basket Ladies mit den BasCats USC Heidelberg ein echter Härtetest – dank 5 Siegen aus 5 Partien sind die Kurpfälzerinnen unangefochtener Spitzenreiter der zweiten Liga.

Für die BSG spielten: Iva Banozic (12 Punkte/2 Dreier, 5 Rebounds, 1 Assist, 1 Steal), Viktoria Krell (10 P, 10 R, 2 ST), Alexandra Berry (8 P, 6 RB), Leonie Elbert (7 P/1 Dr, 4 RB, 1 AS, 2 ST), Teresa Kucera (6 P, 3 RB, 2 ST), Jelena Bozic (5 P, 4 RB, 1 AS, 1 Block), Nadja Stöckle (4 RB), Maria Konstantinidou (4 RB), Stefanie Rathfelder (1 RB), Selma Yesilova

Furiose Aufholjagd wird nicht belohnt

Auch mit einer bärenstarken zweiten Halbzeit können die WNBL-Mädels die schwache erste Halbzeit nicht komplett aufwiegen und unterliegen am Ende knapp mit 87:90 gegen die Basket Girls Rhein Neckar.

Könnte man ein Streich-Ergebnis in Anspruch nehmen, es wäre das erste Viertel der BSG-WNBL gegen den Tabellennachbarn Basket Girls Rhein Neckar. Mit sage und schreibe 9:35 überrollten die Heidelbergerinnen die Schützlinge von Cäsar Kiersz. Zwar gelangen diesen im zweiten Viertel immerhin 16 Punkte, aber kein Stopp des Spielflusses der Basket Girls. Auf 36 Punkte wuchs deren Vorsprung bis zur Halbzeit gar noch an. Es ist nicht auszuschließen, dass Coach Kiersz recht klare Worte wählte in der Pause, denn klar wurde unmittelbar nach der Rückkehr aus der Kabine, dass das Team wild entschlossen zur Aufholjagd schritt. Jetzt drehten die Gastgeberinnen den Spieß um und erzielten ebenfalls 35 Punkte in einem Viertel. Selma Yesilova von draußen (5 Dreier) und mit Zug zum Korb, Konstantinidou mit einem starken Double-Double: 16 Punkt und 17 Rebounds, Jasmin Baghiana, Noreen Stöckle und Teresa Sena punkteten je zweistellig – alle warfen alles ins Spiel und verteidigten mit allem was sie hatten. Je weiter die Uhr herunterlief, desto stärker wurde der Druck, den die BSG Mädels aufbauten. Nur selten konnten die Heidelbergerinnen sich befreien, hatten nach der 40 Minuten-Abrechnung dennoch 3 Punkte mehr auf der Haben Seite. Die rund 70 Zuschauer haben ein packendes WNBL Spiel gesehen mit einer ungewöhnlich hohen Punkte-Ausbeute (87:90), leider jedoch mit unglücklichem Ausgang für den Ludwigsburger Bundesliga-Nachwuchs. Der Appetit auf mehr ist allerseits geweckt!

Für die BSG spielten: Selma Yesilova (32 Punkte/5 Dreier, 3 Assists), Maria Konstantinidou (16 P, 17Rb, 3 As), Jasmin Baghiana (14 P, 4 Rb, 2 As), Noreen Stöckle (12 P, 2 Rb, 2 As, 2 Steals), Teresa Sena (10 P, 2 As, 1 St), Lea Plockinjic (3 P/1, 2 Rb, 2 St), Lia Hilgenfeld (2 Rb), Eva Mohr, Marie Schneider, Hannah Risinger, Lara Tummino

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