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Coronavirus: Trainings- und Spielbetrieb bis auf weiteres ausgesetzt

Nach den rasanten Entwicklungen in den vergangenen Tagen haben alle Ligen und Verbände in Deutschland den Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung ausgesetzt, sprich alle angesetzten Spiele werden bis auf weiteres nicht stattfinden. Ob, wann und wie die Saison 2019/20 weitergespielt werden kann, steht aktuell noch in den Sternen. Hier geht es zur Mitteilung des BBW.

Neben der Aussetzung des Spielbetriebs durch die offiziellen Stellen hat die BSG Basket Ludwigsburg bereits seit Mittwoch den Trainingsbetrieb komplett eingestellt. Alle Hallen bleiben bis auf weiteres geschlossen.

Update: In der Zwischenzeit sind vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Ludwigsburg weitere Maßnahmen verordnet worden, die u.a. die komplette Schließung aller Hallen und sonstigen Sportanlagen beinhaltet.

BSG-Team führt Serie weiter fort

Die Regionalliga Herren der BSG Ludwigsburg haben am Sonntag den 19. Erfolg hintereinander eingefahren und sich beim Aufsteiger EK Karlsruhe deutlich mit 109:54 durchgesetzt.

Trotz des Fehlens mehrerer Leistungsträger, unter anderem Ariel Hukporti und Lukas Herzog, die mit den MHP RIESEN beim BBL-Spiel in Ulm an den Start gingen, machten die Schützlinge von Head Coach David Gale in Karlsruhe kurzen Prozess und stürmten zu einer 39:13 Führung nach den ersten zehn Minuten. Radii Caisin & Co. waren im gesamten Spielverlauf zwanzig Mal von der Dreierlinie erfolgreich und ließen den Hausherren somit keinerlei Chance, um nach dem ersten Viertel noch einmal ins Spiel zurückzufinden und so schaffte man am Ende den nächster „100er“ und siegte ungefährdet mit 109:54.

Dank des 19. Siegs in Serie haben die Barockstädter im Kopf-an-Kopf Rennen um die Meisterschaft in der Regionalliga Baden-Württemberg weiterhin knapp die Nase vorn, dürfen sich aber in den verbleibenden vier Partien keinen Fehltritt erlauben, bestätigte doch auch Reutlingen mit einem 117:43 Erfolg bei den PS Karlsruhe LIONS seine gute Form.

Für die BSG spielten: Caisin 26, Minjoth 14, Blunt 12, Johannes Patrick 12, Jacob Patrick 11, Paqarada 10, Cotoara 10, Santana Mojica 5, Tucic 4, Chatzidamianidis 3, Calamita 2, Horner 0

Ladies beeindrucken und sichern sich Playoffs

Mit einem überzeugenden 86:62 Sieg gegen den Tabellendritten Qool Sharks Würzburg sichern sich die BSG Basket Ladies in ihrem zweiten Zweitliga-Jahr die Teilnahme an den Playoffs.

Es brauchte nur wenige Augenblicke, bis Allie, Vicky, Leonie, Selma und Rückkehrerin Sara Schubitschew in Tritt fanden. Dann aber zündeten sie eine Stufe nach der anderen und überrannten die noch nicht recht sortiert wirkenden Qool Sharks regelrecht. Lediglich deren Topscorerin Paige Bradley konnte dem Energie und Punkte entgegensetzen, musste allerdings schon früh zwei Fouls einstecken. Im Wechsel von Fastbreaks und exzellent herausgespielten Abschlüssen setzten vor allem Alexandra Berry und Selma Yesilova erste Akzente. Immer wieder wurde die besser postierte Kollegin ins Szene gesetzt und das Team holte zum Ende der ersten zehn Spielminuten eine 26:14 Führung heraus.

Im zweiten Spielabschnitt machte sich Würzburg auf den Weg, den Kampf anzunehmen. Es wechselten sich Phasen rascher Korberfolge und intensiver Defensiv-Szenen ab. Paige Bradley entwischte der Defense zwar immer wieder auf dem falschen Fuß, die Ladies wussten jedoch stets zu antworten. Sie behielten auch in diesem Viertel die Oberhand und gingen mit einem auf 14 Punkte (49:35) ausgebauten Vorsprung in die Pause.

Das dritte Viertel gehört nicht unbedingt zu den Lieblings-Spielabschnitten der Schützlinge von Tomas Vilkius und Cäsar Kiersz. Diesmal schienen sie jedoch gegen die erwartbar erhöhte Würzburger Intensität gewappnet zu sein. Es entspann sich ein Schlagabtausch zwischen Alexandra Berry und Paige Bradley.  Als sie dann jedoch Unterstützung von der verschärften Würzburger Defense und Sharks-Kollegin Franziska Riedmann bekam, schmolz der Ludwigsburger Vorsprung zusehends. Eine von Coach Vilkius beantragte Auszeit konnte diesen Trend zunächst nicht stoppen. Bis auf vier Punkte warfen sich die Gäste heran, ehe die Ladies wieder zurück in die Spur fanden und ihrerseits die Defensiv-Aktivitäten verstärkten. Daraus resultierten Steals und sehenswerte Anspiele wie zum Beispiel von Maria Konstantinidou auf Sara Schubitschew, die sich im Rücken der Würzburger Abwehr zum Korb “geschlichen” hatte. Unter dem Strich hatten die Ladies dem Angriff der Qool Sharks genug entgegensetzen können, um letztlich das dritte Viertel wieder mit einer 12-Punkte Führung (67:55) abschließen zu können.

Den Schlussabschnitt eröffnete die an diesem Tag stark auftrumpfende Selma Yesilova (17 Punkte, 6 Assists) mit einem And-One-Paukenschlag, wenig später tat es ihr Maria Konstantinidou gleich. Sie erklärte damit das letzte zu ihrem Viertel und arbeitete sich zu ihrem ersten Zweitliga-Double-Double (13/13). Auch Topscorerin (24 P) Alexandra Berry hatte noch einen basketballerischen Leckerbissen in Form einer Täuschung mit anschließendem Korberfolg im Köcher und stellte damit die höchste Führung (24 P) her. Leonie Elbert behielt mehrfach die Nerven an der Freiwurflinie und stellte die Punkteausbeute für die Ladies am Ende auf 86 gegenüber 62 Zählern für die Würzburgerinnen.

“Glückwunsch an die Mädels, dass sie die lange Reihe von Niederlagen heute durchbrechen konnten und sich den Playoff-Platz damit gesichert haben!” freut sich Headcoach Tomas Vilkius mit seinem Team. “Der Schlüssel für uns waren heute der klare Wille zu gewinnen und die ungebrochene Energie, die die Mädels über das gesamte Spiel hinweg gezeigt haben.”

Mit dem überzeugenden Sieg in einem mitreißenden Spiel sichern die Ladies Platz acht in der 2.DBBL Süd ab und erreichen damit die Playoffs. Am letzten Ligaspieltag fahren die BSG Basket Ladies am kommenden Wochenende mit Rückenwind zum Tabellenvierten nach Schwabach. Im Hinspiel hatten die KIA Metropol Baskets Schwabach einen knappen Sieg aus Ludwigsburg mitgenommen.

Für die BSG Basket Ladies spielten: Alexandra Berry (24 Punkte / 5 Rebounds / 2 Blocks), Leonie Elbert (20 P /3 Rb / 4 Assists), Selma Yesilova (17 P / 2 Rb / 6 As / 2 St / 1 Bl), Maria Konstantinidou (13 P / 13 Rb / 1 As / 1 Bl), Viktoria Krell (6 P / 7 Rb), Sara Schubitschew (4 P / 1 Rb / 3 As / 1 St), Noreen Stöckle (2 P / 3 Rb / 2 As / 3 St), Janina Kuczmann (2 Rb), Hanna Risinger, Teresa Sena

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