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Dezimiertes BSG-Team schlägt sich tapfer

Mit dem wirklich allerletzten Aufgebot traten die Regionalliga Herren der BSG Ludwigsburg am Sonntag zum Auswärtsspiel in Fellbach an und mussten sich am Ende deutlich mit 40:83 (20:50) geschlagen geben.

Nachdem bei den BSG-Herren kurzfristig auch Daniel Hämmerl und Darly Ifuly verletzungsbedingt passen mussten, blieb mit Antonios Prantsis nur noch ein einziger Spieler aus der Stammformation der Barockstädter übrig um es mit dem Tabellenführer aus Fellbach aufzunehmen. Um den Personalsorgen zum Trotz dennoch im Derby antreten zu können, wurde unter anderem der frühere Bundesligaprofi Tomas Vilkius, aktuell Jugendtrainer bei der BSG, reaktiviert, während JBBL-Spieler Quirin Emanga mit 14 Jahren sein Debüt in der Regionalliga feierte. Die bunt gemischte Truppe aus der Barockstadt spielte in Fellbach zunächst frech auf, der Spitzenreiter übernahm im Laufe des ersten Viertels aber erwartungsgemäß die Kontrolle über die Partie und ging mit einer 23:11 Führung aus den ersten zehn Minuten. Bis zur Halbzeit konnten die Hausherren diesen Vorsprung weiter ausbauen und mit dem 50:20 Pausenstand bereits vorzeitig für die Vorentscheidung zu sorgen. Die BSG’ler bewiesen im zweiten Durchgang jedoch weiterhin eine tolle Moral, kämpften bis zum Schluss um jeden Ball und konnten trotz der am Ende deutlichen 40:83 Niederlage erhobenen Hauptes vom Feld gehen.

Für die BSG spielten: Vilkius (11), Memed (8), Zenth (6), Brunst (5), Richard (5), Prantsis (4), Emanga (1), Zimmer (0) und Perger (0).

BSG-Team reist stark ersatzgeschwächt zum Tabellenführer

Ohne gleich mehrere Leistungsträger müssen die Regionalliga Herren am Sonntag beim schweren Auswärtsspiel in Fellbach antreten. Spielbeginn ist um 17.15 Uhr.

Durch die Überschneidung mit dem NBBL-Spiel in Trier müssen die BSG-Herren am Sonntag u.a. auf Simon Schmitz, Niklas Schüler und Benjamin Cereda verzichten, während Tobias Heintzen mit den Kirchheim Knights in Jena antreten wird und Simon Kutzschmar sowie Aksels Skaistlauks weiterhin verletzt ausfallen. Aus persönlichen Gründen werden Yannick Armbrust und Sean Flood im Duell mit dem Tabellenführer aus Fellbach ebenfalls fehlen und auch die Einsätze von den angeschlagenen Darly Ifuly und Daniel Hämmerl sind noch fraglich. Somit wird man am Sonntag stark ersatzgeschwächt ins Spiel gehen, Trainer Branko Djurdjevic und die verbleibenden Spieler um Antonios Prantsis wollen aber dennoch das Beste aus der Situation machen um den Favoriten als krasser Außenseiter ein wenig zu ärgern. Spielbeginn in der Fellbacher Gäuäckersporthalle ist um 17.15 Uhr.

Erfolgreicher Auftritt der BSG’ler bei „Talente mit Perspektive“

Mit Raphail Chatzidamianidis und Laurin Laib bei den Jungen und Selma Velagic bei den Mädchen waren am vergangenen Wochenende insgesamt drei Spielerinnen und Spieler der BSG Ludwigsburg bei „Talente mit Perspektive“ in Ulm bzw. Dessau im Rennen um sich im Trikot der Basketballverband Baden-Württemberg (BBW) den Bundestrainern der Jugendnationalmannschaften zu präsentieren.

Für Chatzidamianidis und Laib begann das Turnier mit einer hauchdünnen 48:49 Niederlage gegen den späteren Turniersieger aus Bayern sowie einem deutlichen Sieg gegen Thüringen. Am Sonntag sicherte sich die BBW-Auswahl dann im Duell mit der SG Rheinland-Pfalz/Saarland mit einem 42:38 Erfolg den dritten Platz in der Endabrechnung und sorgten für einen positiven Abschluss des zweitägigen Turniers in Ulm. Die beiden BSG’ler schafften es bei der anschließenden Nominierung durch die Bundestrainer Frank Menz (U20), Alan Ibrahimagic (U18), Harald Stein (U16) und Kay Blümel (U15) zwar nicht in den 24-köpfigen Kader für die nächste Runde „Talente mit Perspektive“ in Heidelberg, dennoch zogen beide ein positives Fazit von den Erfahrungen am Wochenende.

Für Selma Velagic und die BBW-Mädels ging es beim Turnier in Dessau ebenfalls bis ins Halbfinale, hier musste man sich allerdings gegen die starke Auswahl aus Bayern geschlagen geben (28:42). Im Spiel um Platz 3 sah Baden-Württemberg am Sonntag lange Zeit wie der Sieger aus, Sachsen konnte jedoch in letzter Sekunde noch ausgleichen und die Partie am Ende nach Verlängerung mit 41:36 für sich entscheiden. Bei der Nominierung durch Michael Kasch und Eberhard Spissinger gab es jedoch wieder reichlich Grund zur Freude, wurde Selma Velagic doch in den Kader für die Finalrunde vom 10. bis zum 12. April in Heidelberg berufen.

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