Aktuell

Die Rhein-Main Baskets kommen

zum vorletzten Heimspiel in die Innenstadtsporthalle. Keineswegs blenden lassen dürfen sich dabei die Ladies davon, dass sie das Hinspiel mit 9 Punkten (61:70) gewonnen haben und die Gäste mit bislang nur zwei Siegen hinter ihnen auf Platz 9 in der Tabelle stehen. „Wir haben nur zwei Siegen mehr und genau das sind Faktoren, die die Mannschaft um die ehemalige Nationalspielerin Nelli Dietrich und Kailey Louise Edwards besonders motivieren kann, ihre Saison mit einem Aufwärtstrend zu Ende zu führen“ warnt Headcoach Vilkius. Erheblich dazu beitragen will sicherlich die US-Amerikanerin Kailey Louise Edwards, die mit ihren knapp 16 Punkten im Schnitt zu den Top 5 der Liga gehört. Unterstützt wird sie dabei nach Kräften von Anja Stupar, die mit 14/11 ein Double-Double im Schnitt auflegt und den beiden Dietrich-Schwestern Nelli und Pia, die ebenfalls beide zweistellig punkten. Auf der anderen Seite des Spielfelds stehen die Basket Ladies bereit zum Endspurt. „Dieses Jahr ist die Liga – bis auf Heidelberg – so, dass jeder jeden schlagen kann“ weiß Coach Cäsar Kiersz. „Mit zwei Siegen in den beiden letzten Spielen könnten wir unseren Tabellenplatz noch deutlich verbessern“ macht er klar, wo die Zielflagge für die Ladies hängt.

Die BSG Basket Ladies freuen sich auf zahlreiche Unterstützung, wenn am Sonntag, 24.02. um 15 Uhr der Ball zum vorletzten Tippoff der 2.DBBL-Saison 2018/2019 in Richtung Hallendecke der ISSH fliegt

Junges Damen-Regionalliga-Team siegt – WNBL verliert erstes Playoffspiel

Junges Regionalliga-Team dominiert PS Karlsruhe LIONS

Leider lassen sich Terminüberschneidungen nicht immer vermeiden und so entschieden die Coaches Vilkius und Kiersz, eine Art Generationen-Aufteilung vorzunehmen: Während die Zweitliga-Damen oberhalb der Volljährigkeit zum Rückspiel gegen die TS Jahn München reisten, wurde den Nachwuchs-Ladies die Aufgabe gestellt, in der dritten Liga, also als Regionalliga-Damen-Team das Spiel gegen den Tabellenvierten PS Karlsruhe LIONS zu bestreiten. Und sie lösten die Aufgabe mit Bravour. Ohne Zögern stürmten sie los und schenkten den augenscheinlich etwas überraschten Karlsruherinnen im ersten Viertel 30 Punkte ein. Auch im zweiten Viertel hielten sie ihre Intensität hoch, der Vorsprung wuchs bis zur Halbzeit auf 21 Punkte (52:31) an. Nach der Pause kamen die erfahrenen Karlsruherinnen zwar langsam stärker auf, doch das junge Ludwigsburger Team behauptete sich gegen die LIONS. Noreen Stöckle, Teresa Sena oder Selma Yesilova hatten ihrer Dreier als Gegenmittel gegen die die Zonenverteidigung der LIONS parat. Die Ganzfeld-Presse funktionierte und geduldiges Passspiel wurde kompromisslos abgeschlossen von Maria Konstantinidou, Jasmin Baghiana oder Chiamuke Noserime. 74:47 hieß es nach 30 Minuten Spielzeit, die jungen Ladies lagen ganze 27 Punkte in Führung. Zwar gerieten die letzten zehn Minuten nicht mehr zum Glanzstück, aber Karlsruhe war nicht mehr in der Lage, die Niederlage abzuwenden. Mit starken 81:66 hat die junge Regionalliga-Formation ein Ausrufezeichen gesetzt. Coach Cäsar Kiersz konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen “wenn die Mädels immer so spielen würden wie in den ersten drei Vierteln heute…”

Für die Regionalliga-Damen spielten: Maria Konstantinidou (18 Punkte), Teresa Sena (15), Noreen Stöckle (14), Jasmin Baghiana (13), Selma Yesilova (12), Chiamuke Noserime (9), Lea Plockinjic, Aleksandra Vojinovic

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WNBL startet nervös in die Playoffs

Noch am Vorabend, im Trikot der Damen-Regionalliga wollte so ziemlich alles gelingen, was man anpackte, ein starker Sieg gegen erfahrene Karlsruherinnen war das freudige Ergebnis. Beim Tippoff im ersten Playoff-Spiel gegen die DJK Brose Bamberg in deren Halle schien allerdings das Selbstbewusstsein wie verflogen und Nervosität trat zu Tage. Ganz anders die Gastgeberinnen, die bereits die Erfahrung einer Deutsche Meisterschaft in der U15 Altersklasse im Rücken wussten. und so agierten sie auch und setzten sich rasch auf 12 Punkte ab. Die Ludwigsburger Nachwuchs-Bundesligistinnen fanden zu keinem Zeitpunkt in ihren Spielrhythmus. Auch als sie es schafften, bis auf 9 Punkte heranzukommen, blieb Bamberg ungerührt und stellte mit sicherem Treffer von der Dreierlinie (insgesamt 8 von 14) den ursprünglichen Abstand wieder her. Für Ludwigsburg waren über die gesamte Spielzeit lediglich Noreen Stöckle und Lea Plockinjic mit insgesamt 4 Treffern erfolgreich. Zwar hatte Maria Konstantinidou am Ende ein Double-Double mit 21 Punkten und 14 Rebounds auf ihrem Konto und man konnte das Reboundverhältnis insgesamt für sich entscheiden, allerdings wurde in der Endabrechnung der vielen Ludwigsburger Ballverluste die angesprochenen Nervosität deutlich sichtbar. Auch bei den Assists (23 gegenüber 11, darunter Noreen Stöckle 4) hatte man deutlich das Nachsehen und der Sieg blieb dem Spielverlauf entsprechend mit 87:67 am Main. Coach Cäsar Kiersz stellte dann auch nüchtern fest “Bamberg hat nie die Kontrolle über das Spiel abgegeben. Für das Rückspiel zu Hause am 3. März haben wir uns unmittelbar nach Spielende schon Einiges vorgenommen. Dass wir Spiele oder Serien drehen können, haben wir schon gezeigt.”

Für die BSG spielten: Maria Konstantinidou (21 Punkte, 14 Rebounds, 2 Assists, 1 Block), Selma Yesilova (16 P, 3 Steals), Noreen Stöckle (12 P, 4 As), Lea Plockinjic (6 P, 1 St), Jasmin Baghiana (4 P, 5 Rb, 2 As, 2 St), Marie Schneider (2 P, 3 Rb), Lia Hilgenfeld (2 P, 3 Rb), Hanna Riesinger (2 P, 2 Rb, 1 As), Teresa Sena (2 P, 2 Rb), Aleksandra Vojinovic (2 Rb)

BSG-Herren besiegen Tabellenführer

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison ist es den Herren der BSG Ludwigsburg am Samstag gelungen den Tabellenersten der Regionalliga Baden-Württemberg in heimischer Halle zu besiegen.

Nachdem man in der Vorrunde den bis dahin noch ungeschlagenen Spitzenreiter aus Reutlingen bezwingen konnte, musste am Samstag die Mannschaft des USC Heidelberg die Segel in der Rundsporthalle streichen. Dabei hatten die Gäste zunächst den besseren Start erwischt und führten zwischenzeitlich mit 15:6. Zum Ende des ersten Viertels kamen die Hausherren dann allerdings so langsam besser ins Laufen und gingen im zweiten Abschnitt erstmals in Führung.

In der zweiten Halbzeit war es dann ein Spiel auf Messers Schneide. Beide Teams hatten mit Foulproblemen zu kämpfen und zwei Minuten vor dem Ende sahen die Zuschauer in der Rundsporthalle eine ausgeglichene Partie (71:71). In der Schlussphase ging Ludwigsburg mit 75:73 in Front, ehe Heidelberg bei noch 9,5 Sekunden zu spielen noch einmal den Ball hatte. Die Barockstädter konnten sich allerdings den spielentscheidenden Steal sichern und mit einem Alley-Oop Dunking von Ariel Hukporti den Deckel drauf machen. Letztlich stand für die Mannschaft von David Gale so am Ende ein 77:73 Erfolg zu Buche.

Punkte BSG Ludwigsburg:

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