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BSG-Team fährt achten Sieg hintereinander ein

Die Erfolgsserie der Ludwigsburger Regionalliga Herren hält weiter an! Am Samstag setzten sich die BSG’ler mit 104:77 souverän gegen Haiterbach durch.

Mit fünf Treffern von der Dreierlinie eröffneten die Hausherren die Partie in der Rundsporthalle mit einem kleinen Feuerwerk und setzten sich bis zum Ende des ersten Viertels auf 31:19 ab. Nach der frühen Führung ließen es die Schützlinge von Head Coach David Gale anschließend allerdings schleifen und beschränkten sich darauf den Vorsprung zu verwalten.

Nach einem 74:60 Zwischenstand im dritten Viertel schalteten die Barockstädter in den letzten zehn Minuten noch einmal einen Gang hoch und stellte dadurch sicher, dass sich die Gäste um Topscorer Sascha Kesselring (30 Punkte) nicht mehr zu einer späten Aufholjagd erheben konnten und am Ende ein ungefährdeter 104:77 Heimsieg zu Buche stand.

Durch den achten Sieg in Serie bleibt die Situation in der Regionalliga Baden-Württemberg weiterhin unverändert. Ludwigsburg steht mit einer Niederlage auf Platz 2 hinter dem ungeschlagenen Tabellenführer aus Reutlingen. Am kommenden Wochenende müssen die BSG’ler zum Auswärtsspiel nach Freiburg.

Für die BSG spielten: Jacob Patrick 24, Herzog 11, Calamita 10, Johannes Patrick 10, Cotoara 9, Minjoth 9, Blunt 9, Bruce 7, Caisin 6, Santana Mojica 6, Jung 3, Chatzidamianidis 0

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Trotz Pokal-Aus wieder Licht am Horizont

Zum Sieg im Pokal gegen ALBA Berlin hat es beim Endergebnis von 55:64 zwar nicht gereicht, aber fürs Einscheren auf die richtige Spur. Anders als noch in der Vorwoche, als man bei den Bad Homburger Falken keinen Zentimeter vom Boden abheben konnte, zeigten die Ladies im Pokalspiel wieder durchgängig Schub.

Mit ALBA Berlin aus der 2.DBBL Nord war ein Team zu Gast, das in seiner Liga recht ähnlich agiert, wie die Ladies. Zu Beginn der Partie merkte man den Haupt- wie auch den Barockstädterinnen eine ordentlich Portion Nervosität an. Es mussten einige Wege zwischen den Körben zurückgelegt werden, bis es Teresa Kucera erstmals gelang, Zählbares zu produzieren. Sie bot mit ihren sieben Punkten der US-Amerikanerin Erika Livermore im ALBA-Dress zunächst Paroli, gleichwohl eröffnete diese ihr Spiel mit drei erfolgreichen Dreiern am Stück. Die meisten restlichen Ludwigsburger Punkte kamen von den großen Positionen, die von den bereits fünf Assists profitieren konnten, die Guard Leonie Elbert verteilt hatte. Viktoria Krell, Alexandra Berry und Maria Konstantinidou, die selbst am Ende vier Assists verbuchen konnte dominierten auch die Rebounds an beiden Enden des Feldes in dieser Phase klar (13:3). Mit einem Dreier meldete sich Selma Yesilova nach ihrer Einwechslung zu Wort und trug so zur knappen 20:19 Führung der Ladies bei. Auf Berliner Seite trat Lucy Reuß, frühere erfolgreiche Ludwigsburger WNBL-Spielerin nach dreieinhalb Minuten ihren Dienst an und zeigte ihre Präsenz unmittelbar mit drei Assists und zwei Steals an.

Nach der ersten Viertelpause, die wie schon beim ersten Pokalspiel der Ladies von der Tanzgruppe Joker des Otto-Hahn Gymnasiums gestaltet wurde, kämpften sich beide Teams weiter durch die Minuten. Leider zollten die Ladies der hohen Intensität mit einigen Ballverlusten wieder mehr Tribut als gewünscht, und Berlin fand vor allem am offensiven Brett nun die besseren Lösungen. Alexandra Berry musste noch vor der Halbzeitpause ihr drittes persönliches Foul hinnehmen. Die Angelegenheit blieb durchgängig spannend, beide Teams trafen bis zur Halbzeit 14 Würfe. Teresa Kucera mit ihren 11 Punkten, darunter zwei sehr sehenswerte Halbdistanzwürfe, führte die Ladies auch in Sachen Effektivität an, Erika Livermore tat dies mit bereits 17 Punkten erwartungsgemäß für ALBA. Dass die Ladies mit erheblich höherem Aufwand unterwegs waren, lässt die Anzahl der erfolgreichen Würfe von jenseits des Perimeters erahnen: Unter den Punkten der Ladies fanden sich nur zwei erfolgreiche Dreierwürfe gegenüber sechs von ALBA. Dabei wurde Berlin offensichtlich für die höhere Risikobereitschaft belohnt, denn die Treffer entstanden aus 20 Versuchen, während die Ladies in den ersten 20 Minuten nur fünfmal überhaupt zum Dreier ansetzten. Mit einem knappen Rückstand von 32:34 ging es in die Halbzeitpause.

Mit sichtbar erneut erhöhter Kampfbereitschaft kamen die Ladies aus der Kabine. Auch wenn die ersten Punkte an Berlin gingen, war es an Viktoria Krell, sich den Ball immer wieder zu sichern und in den Korb aufzuräumen. Sie erarbeitete sich damit bereits im dritten Abschnitt ihr Double-Double. Auch Alexandra Berry stockte auf zweistellig auf, kassierte aber auch Foul Nummer vier. Zwar konnte der Dreier-Impuls der Hauptstädterinnen gestoppt werden, es blieb jedoch dabei, dass mehr Würfe letztendlich zu mehr Punkten führten, Berlin den Ball öfter “stahl“ und seine zweiten Chancen besser nutzte. Auch wenn das Viertel für sich genommen nochmals knapp gestaltet werden konnte, verstärkte sich der Eindruck, dass die ALBA-Damen die Kontrolle langsam übernahmen.

Mit dem auf 47:51 leicht ausgebauten Vorsprung der Gäste ging es ins Schlussviertel, das alles andere als wunschgemäß für die Gastgeberinnen begann. Bereits nach kaum zwei Minuten musste Alexandra Berry foulbedingt auf der Bank Platz nehmen, Erika Livermore und Lena Gohlisch konnten relativ unbedrängt weiter Punkte sammeln und Coach Vilkius rief früh zur Auszeit. Der Zug schien jedoch kaum aufhaltbar, nur Viktoria Krell mit vier, sowie Noreen Stöckle und Leonie Elbert mit je zwei Punkten konnten sich noch in die Statistik eintragen. Die Gastgeberinnen fanden den Zugriff nicht mehr, sodass sich die Gäste mit einem 55:64 Achtelfinal-Sieg im Gepäck auf den Weg zurück in die Hauptstadt machen konnten. Ladies-Headcoach Tomas Vilkius resumiert: „Wir haben gut gekämpft. Einige Ballverluste zu viel und einige nicht beste Entscheidungen in der Offense haben uns letztlich den Sieg gekostet. Glückwunsch an ALBA Berlin zum Erreichen des Pokal-Viertelfinales!“ Auch wenn es für die Ladies diesmal nicht gereicht hat, ging vom Pokal-Auftritt dennoch ein klares „wir kämpfen uns zurück“- Signal für die Liga aus. Mit TS Jahn München wartet dort am 7.12. der Tabellenvierte, am 15.12. empfangen die Ladies zu Hause die SG Weiterstadt.

Im Pokal für die BSG Basket Ladies spielten: Viktoria Krell (15 Punkte/16 Rebounds/2 Steals), Teresa Kucera (11P/8Rb/1 Block), Alexandra Berry (10P/3Rb), Selma Yesilova (7P/2Rb/2Assists), Leonie Elbert (6P/2Rb/5As/2St), Maria Konstantinidou (4P/6Rb/4As/1St), Noreen Stöckle (1P/1Rb/2As), Janina Kuczmann (1Bl), Teresa Sena

Hochspannung im Pokal: BSG Basket Ladies empfangen ALBA Berlin

Mit ALBA Berlin kommt ein Wunschgegner zum Pokal-Achtelfinalspiel in die Barockstadt, das die Ladies mit einem überzeugenden Zweitrunden-Sieg gegen die SG Weiterstadt erreicht hatten.

Wenn der Ball am Samstag, 30. November um 15.00 Uhr zum Tipp-Off in Richtung Hallendecke der Rundsporthalle fliegt, stehen sich zwei Zweitliga-Teams mit recht ähnlichem Saisonverlauf gegenüber und es gibt ein Wiedersehen. Denn das Team aus der Hauptstadt bringt eine Spielerin mit Ludwigsburger Vergangenheit mit zurück an ihre alte Wirkungsstätte: Lucy Reuß. Noch im Trikot der BSG Basket Ludwigsburg war sie eine der maßgeblichen Kräfte, die 2014 nach ungeschlagener Hauptrunde das WNBL-Top-Four Turnier nach Ludwigsburg geholt hatten. Nach dem Umzug in den Norden verstärkte Lucy bald das Zweitliga-Team von Königs Wusterhausen, bevor sie zu ALBA Berlin wechselte.

Und noch etwas verbindet die BSG Basket Ladies Ludwigsburg mit dem Verein aus der Hauptstadt: Beide sind im zweiten Jahr in der 2.DBBL unterwegs. Berlin formuliert als klares Ziel (Zitat Konzept): „Die Frauenmannschaft ALBAs […] soll in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht nur in die erste Liga aufsteigen, sondern dort auch um Titel spielen. Die Weichen hierfür werden jetzt gestellt. Mit Hilfe einer professionalisierten Infrastruktur, eines neuen Trainers und der ersten Profispielerin, vor allem aber mit vielen jungen deutschen Spielerinnen und Talenten aus dem eigenen Nachwuchsprogramm, die gezielt entwickelt werden.“ Letzteres ist auch Hauptbestandteil des Ludwigsburger Konzepts. Anders aber ist die Gesamtsituation, denn im Unterschied allen anderen Standorten in Deutschland wird das Damen-Team von ALBA vom gleichen Management und in allen Bereichen ebenso professionell betreut wie das Herren-Bundesliga-Team.

Jenseits von Konzeptionen und Ambitionen stehen sich am Samstag zwei Teams gegenüber, die in ihren jeweiligen Staffeln eine gemischte Bilanz aufweisen. ALBA Berlin hat im Norden neben vier Niederlagen bislang zwei Siege auf dem Konto. Die Siege gelangen gegen Osnabrück und die MSP Bergischen Löwen hosted by Rheinstars Köln. Gegen letztere, die übrigens eine weitere Ex-Ludwigsburger WNBL-Spielerin, Linn Schüler, in ihren Reihen haben, hatten die ALBA-Damen auch in der zweiten Pokal-Runde gewonnen. Die BSG Basket Ladies konnten in ihrer Südstaffel bereits drei Siege einfahren, mussten aber insgesamt schon fünf – darunter zuletzt drei äußerst schmerzhafte – Niederlagen am Stück einstecken. Gemeinsam ist beiden Teams auch, dass sie am vergangenen Wochenende verloren haben und nun wieder zurück auf die Siegerstraße wollen.

Dabei wird Berlin von der US-Amerikanerin Erika Livermore angeführt, die das Team mit knapp 20 Punkten und 11 Rebounds im Schnitt trägt. Auch Ireti Amojo und Lena Gohlisch liefern im Schnitt zweistellig und verteilen jeweils rund 3 Assists pro Spiel. Lena Gohlisch sorgt außerdem für durchschnittlich drei Ballgewinne. Es folgen Lucy Reuß und Viktoria Poros mit rund 5 Punkten und 2 Assists. „Wir freuen uns auf ein hochspannendes Pokalspiel gegen ein gut organisiertes und diszipliniert spielendes Team“ blickt Headcoach Vilkius auf die anstehende Begegnung und Cäsar Kiersz, damals wie heute WNBL-Headcoach, freut sich auch auf das Wiedersehen mit seiner früheren Leistungsträgerin: „Schön, dass Lucy wieder in unsere Halle kommt, wenn auch mit dem Gegner.“ Gastgeschenke wird sie sicherlich nicht im Gepäck haben und es ist alles angerichtet für ein spannendes Pokalspiel zweier Zweitligisten in recht ähnlicher Ausgangslage.

Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl der Zuschauer anlassgemäß gesorgt, sodass einem attraktiven und spannenden Basketballnachmittag nichts im Wege steht. Vor dem Damen-Pokalspiel, um 12.30 Uhr hat die JBBL Jahn München zu Gast und im Anschluss empfangen die Regionalliga Herren KKK Haiterbach. Auch wenn die Zuschauerzahl von rund 2.000 der ALBA-Damen vom vergangenen Wochenende kaum zu knacken ist, die BSG Basket Ladies freuen sich auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung ihrer Fans, wenn sie am Samstag um 15.00 Uhr in der Rundsporthalle ALBA Berlin zu Gast haben. Ticket zu 5,- bzw. 3, – Euro ermäßigt können auch unter ichbindabei@basket-ludwigsburg.de reserviert werden.

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