Aktuell

2.DBBL auswärts beim Liga-Primus Heidelberg

Rund 200 Punkte mehr als jedes andere Team haben die BasCats USC Heidelberg bisher in der laufenden Saison der 2.DBBL erzielt. Das ist ein Wort. Anders als die meisten anderen Teams haben die Basket Ladies Ludwigsburg das Hinspiel in eigener Halle dabei „nur“ mit weniger als 25 Punkten Differenz verloren, zur Spielminute 27 zeigte die Anzeigetafel gar noch den Ausgleich bei 52:52. „Dass wir das Spiel drei Viertel lang ausgeglichen gestalten konnten, gibt uns Mut und ist Ansporn zugleich“ freut sich Headcoach Tomas Vilkius auf das Rückspiel gegen den haushohen Favoriten. Dessen hohe Punkte-Ausbeute ist in der Regel verbunden mit um die 20 Assists, erheblich mehr Steals und deutlich weniger Ballverlusten als beim Gegner. Auch streuen die Heidelbergerinnen gemäß der Statistik aus der Mitteldistanz mehr Treffer ein als andere Teams. Es gilt also, die Damen Gianotti, Nash, Arthur und Passgeberin Britta Daub nicht zu sehr zur Entfaltung kommen zu lassen. Vom Spiel erwartet der Headcoach auch einen belastbaren Test, ob die Basket Ladies die beim Sieg gegen Weiterstadt zuletzt gezeigte gute Leistung bestätigen können. Tippoff ist am Samstag, 19.01., um 17.30 Uhr in der ISSW in Heidelberg. Per Live-Ticker kann man das Spiel unter www.dbbl.de/de/meisterschaft/2-bundesliga-sued verfolgen, Zwischenergebnisse gibt es auch via BSG-Facebookseite.

Der weibliche Bundesliga-Nachwuchs,  die WNBL greift erst am nächsten Wochenende wieder in den Liga-Betrieb ein, wenn die Pfalz Towers am 27.01. in der Innenstadtsporthalle zu Gast sind.

Um 18.00 Uhr und damit fast zeitgleich treten die Ludwigsburger Regionalliga-Damen in Ulm an. Das Team muss somit auf die Spielerinnen verzichten, die gleichzeitig in Heidelberg am Start sind. Die ungewohnte Zusammenstellung stellt gegen die gut aufgestellten Ulmerinnen eine ordentliche Herausforderung für das RLD-Team dar.

 

 

 

Rückrundenauftakt für die BSG-Herren

Nach der Weihnachtspause greifen die Regionalliga Herren der BSG Ludwigsburg am Sonntag wieder ins Spielgeschehen ein und empfangen den Tabellenzehnten aus Wieblingen.

Nachdem man die erste Saisonhälfte mit einer Bilanz von acht Siegen und vier Niederlagen punktgleich mit Schwäbisch Hall auf dem vierten Rang abschließen konnte, will man im ersten Spiel des neuen Jahres an die gute Hinrunde anknüpfen und unbedingt mit einem Erfolgserlebnis starten. Dabei werden die Schützlinge von Head Coach David Gale im Duell mit Wieblingen (3-10) ganz besonders motiviert in die Partie gehen, war man zum Saisonauftakt bei den Kurpfälzern doch mit einer 77:107 Niederlage noch arg unter die Räder gekommen.

Die Barockstädter sind am Sonntag also auf Revanche aus. Spielbeginn in der Rundsporthalle ist um 15.00 Uhr.

Jahresauftakt nach Maß

Nach Kaltstart drehen die Basket Ladies das Spiel in Weiterstadt unaufhaltsam und fahren mit 78:84 ihren ersten Sieg im neuen Jahr ein.

Mit viel gespannter Vorfreude machten sich die Basket Ladies auf den Weg nach Weiterstadt zu ihrem ersten Einsatz in neuen Jahr 2019. Der Gegner, die SG Weiterstadt, hatte das Hinrundenspiel nicht zuletzt dank 28 Punkten von Christina Krick deutlich gewonnen. Die Ladies konnten sie und das Spiel damals zu keinem Zeitpunkt kontrollieren und standen sich selbst mit einer hohen Zahl von Ballverlusten im Weg. Das sollte im Rückspiel deutlich anders werden. Doch es waren die Weiterstädterinnen, die ein sofort ein Dreier-Feuerwerk zündeten, während Ludwigsburg mit einem Freiwurf-Treffer von Leonie Elbert die 0 auf dem Punktekonto nur mit Mühe verscheuchen konnte. Coach Vilkius bat entsprechend zur Auszeit nach kaum zweieinhalb Minuten. Danach bedurfte es allerdings noch einiger Zeit und eines Turnovers der von Anfang an dominant aufspielenden Weiterstädter Neuverpflichtung Kylee Smith, bis Viktoria Krell wieder ein Ludwigsburger Lebenszeichen absetzen konnte. Auch diverse Aus- und Einwechslungen änderten vorerst nicht, dass für Ludwigsburg keine Distanzwürfe durch die Reuse fallen wollten, und die Weiterstädterinnen eilten auf 18:7 davon.  Den Bann brach schließlich Steffi Rathfelder mit dem ersten erfolgreichen Wurf von jenseits des Perimeters. Erneut Viktoria Krell und Iva Banozic stellten die Ludwigsburger 16-Punkte Ausbeute im ersten Viertel her. Weiterstadt schloss allerdings mit 24 Punkten ab.

Im zweiten Viertel schien es zunächst, als gäbe es einen Automatismus: Eine Weiterstädter Spielerin kommt aufs Feld und schließt ihren Dreierversuch erfolgreich ab. Sehr zur Freude der mitgereisten Ludwigsburger Anhänger ließen sich die Ladies aber nicht entmutigen, packten langsam aber sicher ihren Kampfgeist aus und erarbeiten sich Freiwürfe. Über diese und endlich auch über erfolgreiche Dreier dampften abwechselnd Iva Banozic und Leonie Elbert den Rückstand ein, der Ausgleich schien greifbar. Doch Weiterstadt schlug vor allem in Person der Amerikanerin Kylee Smith (30 Punkte) zurück. So wurde bis zum Halbzeitstand con 43:35 wieder der ursprüngliche Abstand hergestellt. Das ausgeglichene Viertel deutete jedoch an, dass ein Ludwigsburger Rezept in der Luft liegen könnte.

Dieses lösten Viktoria Krell und Alexandra Berry mit dem Start ins dritte Viertel ein. Sie übernahmen endgültig die Korbhoheit, pflückten die Ergebnisse der etwas nachlassenden Treffsicherheit der Gastgeberinnen unter dem eigenen Korb und belohnten ihre Mühen mit Punkten am anderen Ende des Feldes. Nun war es an Weiterstadt, die schnelle Auszeit anzusetzen. Trotz eines weiteren Smith-Dreiers, sie hatte am Ende allein sechs erfolgreiche Distanzwürfe auf dem Konto, wollten sich Ladies nun aber partout nicht mehr aufhalten lassen. Vor allem Youngster Selma Yesilova stellte sich in dieser Phase als X-Faktor heraus. Sie warf sich mit einer starken Quote von 83%  in die Riege der Spielerinnen mit am Ende zweistelliger Punkte-Ausbeute. 3 Minuten und 44 Sekunden vor Ende des dritten Viertels war der Ausgleich geschafft. Auch für die erste Ludwigsburger Führung zeichnete die WNBL-Leistungsträgerin wenig später verantwortlich. Sie stahl ausgerechnet Kylee Smith den Ball, vollstreckte und legte gleich drei Punkte nach. Belohnt wurden die intensive Arbeit des gesamten Teams mit einer 61:64 Führung zum Ende des dritten Viertels.

Nun lag Hochspannung in der Luft. Gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts drückten die Ladies aufs Gas. Jelena Bozic übernahm Wurf-Verantwortung und schraubte ihren persönlichen Kontostand auf insgesamt 15 Punkte nach oben. Aber auch die anderen wollten nicht nachstehen, sodass mit ihr, Iva Banozic, Selma Yesilova , Alexandra Berry und Viktoria Krell gleich fünf Spielerinnen zweistellig punkteten. Einmal mehr stach dabei Viktoria Krell heraus, die ihren 16 Punkten noch 19 Rebounds und einen Block beimischte und damit ihre Stärken eindrucksvoll untermauerte. „Ich bin sehr stolz auf das Team, das sich durch nichts und niemanden vom Ziel hat abbringen lassen, das Spiel zu gewinnen. Unsere klare Rebound-Überlegenheit und mehr erfolgreiche Würfe aus der Nahdistanz zeigen, dass wir die notwendige Intensität am Brett hatten. Sehr geholfen hat auch, dass wir bei den Dreiern dagegen halten und vor allem die Ballverluste gegenüber den letzten Spielen drastisch zurückfahren konnten“ fasst Headcoach Vilkius den dritten Sieg der Basket Ladies in der 2.DBBL zusammen. Ein Sonderlob gab es für WNBL-Spielerin Selma Yesilova, die mit ihrem mutigen Auftritt einen starken Beitrag zum Sieg leistete.

Für die BSG spielten:  Iva Banozic (17 Punkte, 3 Rebounds, 5 Assists, 2 Steals), Viktoria Krell (16 P, 19 RB, 1 Block, 1 St), Jelena Bozic (15 P, 3 Rb, 1 As), Selma Yesilova (14 P, 2 Rb, 2 As, 1 St), Alexandra Berry (12 P, 7 Rb, 1 St), Leonie Elbert (9 P, 4 As, 2 St), Stefanie Rathfelder (3P, 3 Rb, 1 St), Teresa Kucera (3 Rb, 3 As), Nadja Stöckle, Maria Konstantinidou

WNBL unterliegt zum Jahresstart Tabellenführer Jahn München

Einen schweren Brocken hatten die WNBL-Mädels von Tomas Vilkius und Cäsar Kiersz einen Tag nach dem Sieg der 2.DBBL in Weiterstadt im ersten Spiel des Jahres 2019 vor sich. Gegen den unangefochtenen Tabellenführer Jahn München war sprichwörtlich nichts zu holen, auch wenn die Niederlage mit 40:67 diesmal etwas moderater ausfiel als im Hinspiel. Somit ist Abhaken angesagt und Konzentration auf das nächste Spiel gefordert. Am 27.1. sind die Pfalz Towers um 13.00 Uhr in der ISSH zu Gast, die im Hinspiel klar besiegt werden konnten.

Für die BSG spielten: Noreen Stöckle (12 Punkte, 3 Steals), Selma Yesilova (9 P, 2 St), Lia Hilgenfeld (6 P, 5 Rebounds), Jasmin Baghiana (5 P, 5 Rb,), Lea Plockinjic (3P, 2 Rb), Maria Konstantinidou (2 P, 11 Rb, 2 Assists, 2 St, 3 Blocks), Hanna Riesinger (2 P), Marie Schneider (3Rb), Aleksandra Vujinovic (1 P, 2 Rb), Teresa Sena (2 St)

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