Montag, 02.05.2005 23:32

Glückwunsch: U20 männlich Südwestmeister! U18 männlich unglücklich ausgeschieden, U20 weiblich chancenlos

 

U20 männlich holt sich den Titel, U18 tragisch gescheitert, U20 weiblich ohne Chance.
Am Wochenende fanden in Ludwigsburg und Hofheim Südwestdeutsche Jugendmeisterschaften mit Ludwigsburger Beteiligung statt. Während die weibliche U20-Vertretung ohne Aufbauspielerin ohne Chance war und ohne Sieg nach Hause kehrte, sicherten sich ihre männlichen Alterskollegen vor heimischem Publikum überlegen den Titel des Südwestmeisters vor Speyer. Kein Glück hatte die U18, die trotz eines Sieges gegen die überlegenen Schelklinger den Einzug in die DM-Zwischenrunde verpasst haben.

Die U20 weiblich hatte es in Hofheim mit den Teams der Gastgeber, mit dem Bundesliganachwuchs aus Marburg und der Mannschaft der KuSG Leimen zu tun. In allen drei Begegnungen machte sich das Fehlen einer gelernten Aufbauspielerin negativ bemerkbar. Gegen Marburg (65:76), Leimen (73:94) und Hofheim (44:114) gab es letztlich nichts zu erben.
U20w: Vicky Krell, Katrina Stage, Katharina Bauer, Katharina Ciechan, Kira Leidel, Jamila Farah, Felicitas Werner, Imogen Betz, Beya Derouiche, Gülysan, und Mareike Muny.

Vor heimischem Publikum hatte die U18 männlich nach dem sensationellen 69:68-Sieg gegen die übermächtige Urspringer Internatsmannschaft alle Chancen auf die nächste Runde, doch der Basketballgott hatte kein Einsehen. Im Spiel gegen den VfB Gießen führten die Jungs von Cäsar Kiersz und Michael Schäfer in den ersten drei Vierteln, ehe ihr einziger Aufbauspieler verletzungsbedingt passen musste und Gießen die Chance nutzte, am Ende noch einen knappen 85:81-Sieg einzufahren. Der Spielplan wollte es, dass das Heimteam am Sonntag gleich nach dem ersten Spiel um 11.30 Uhr um 14.00 Uhr wieder antreten musste. Gegen das andere Gießener Team lag man schnell deutlich zurück. Bis auf wenige Punkte kämpften sich die Ludwigsburger im letzten Viertel heran, doch aufgrund der ungünstigen Ansetzungen fehlte am Ende die Kraft und eine große Chance blieb ganz unglücklich ungenutzt.
U18: Phillip Albinski, Stefan Daskapulos, Andreas Fugel, Stefan Gekeler, Ramin Henke, Kristoffer Kantschar, Marko Kayser, Özgür Kibarogullari, Luka Milutin, Marco Morgenstern, Crispin Schindler und Daniel Wright.

Die U20 männlich war von keinem Team ernsthaft zu gefährden. Gegen Heidelberg gelangen den Ludwigsburgern fast doppelt soviele Punkte wie den badischen Gästen (109:54), gegen Gießen waren es „nur“ 28 Zähler mehr (92:64,) und im Endspiel durfte der Gegner aus Speyer auch nur in der Halbzeitpause am Sieg schnuppern, wo es nur 55:54 für die Gastgeber stand. Doch bereits im dritten Viertel machten sie mit einem Zwischenspurt alles klar (87:58 nach 30 Minuten), der das deutliche 122:87-Endergebnis und den Titel des Südwestmeisters bedeutete.
Dieser Turniersieg bedeutet für die Jungs von Trainer Tokmadzic die Teilnahme an den Süddeutschen Meisterschaften, die am 21.und 22. Mai in Breitengüßbach, dem Farmteam des Bundesligisten GHP Bamberg, ausgetragen werden. Dort geht es samstags um 18.00 Uhr gegen Gotha, am Sonntagmorgen um 9.00 Uhr gegen Speyer und um 16.00 Uhr im Endspiel gegen Breitengüßbach
U20: David Rotim, Maximilian Gerber, Maximilian von Stackelberg, Jonathan Kling, Sergej Baskov, Kosta Karamatskos, Daniel Bernik, Sascha Kesselring und Max Merz.