Freitag, 16.01.2009 10:17

Revanche gegen neuformiertes „Bärenteam“

Sonntag 17.30 Uhr in Weißenhorn / Große Veränderungen beim Aufstiegsaspiranten

Im letzten Spiel des Jahres 2008 mussten sich die Regionalliga-Herren der BSG Ludwigsburg dem Spitzenreiter aus Weißenhorn mit 85:91 geschlagen geben, nachdem man gegen die „Bären“ über weite Strecken die bessere Mannschaft war.

Am Sonntag kommt es nun bereits zum Rückspiel bei den Bayern, die in der Weihnachtspause den Abgang von Flügelspieler Johannes Betz zum Konkurrenten nach Schwenningen verkraften mussten. Auch Anthony Tolliver und Mirko Buljubasic verabschiedeten sich aus Weißenhorn, sodass der Klub noch einmal kräftig nachlegen musste um im Aufstiegsrennen weiterhin am Ball zu bleiben. Mit Mensah Taylor wurde ein in der Regionalliga Südwest bestens bekannter US-Amerikaner geholt, der bereits in Treis-Karden und Konstanz bewiesen hat dass er zu den besten Scorern der Liga gehören kann. Ein Rookie dagegen ist sein Landsmann Marcus Washington, der direkt aus den USA nach Weißenhorn wechselt um seine erste Saison in Europa zu bestreiten. Der 2,03m große Athlet soll zusammen mit Florian Möbius den Abgang von Buljubasic kompensieren, während Taylor und die neueste Verpflichtung Michael Crowell auf den Flügelpositionen zum Einsatz kommen werden, um die Lücke von Betz zu schließen. Crowell, der gegen Ludwigsburg sein Debüt im Dress der Bären feiern wird, kommt aus der vierten spanischen Liga nach Deutschland und gilt als exzellenter Distanzschütze. Auch für den bereits vor der Spielpause abgewanderten Alexander Gotzler hat Weißenhorn mit Bastian Zinder mittlerweile Ersatz gefunden, sodass die Mannschaft von Headcoach Dario Jerkic am Sonntag mit vier neuen Spielern im Vergleich zum Hinspiel antreten wird. Dass diese noch nicht voll integriert sind zeigte sich am vergangenen Wochenende, als es gegen ersatzgeschwächte Kronberger eine überraschende 77:75 Niederlage gab und Weißenhorn somit von den Panthers aus Schwenningen von der Tabellenspitze verdrängt wurden.

Die Barockstädter jedenfalls sind heiß auf das Spiel am Sonntag, haben Michalczyk & Co. doch noch immer die ärgerliche Niederlage vom 20. Dezember im Kopf, für die man sich jetzt revanchieren will um in Weißenhorn für eine Überraschung zu sorgen. Ob Jordan Buller dabei wieder zum Einsatz kommen wird ist fraglich, der amerikanische Playmaker laboriert noch immer an einer Schulterverletzung die er sich im Hinspiel zugezogen hatte und die ihn letzte Woche gegen Rastatt außer Gefecht setzte.